© Ducati - Valentino Rossi muss seinen Fahrstil noch ein bisschen auf die Ducati umstellen

Kilometer um Kilometer macht Valentino Rossi auf seiner neuen Ducati Desmosedici Fortschritte. Am letzten Testtag in Sepang bereitete ihm auch seine verletzte Schulter weniger Kummer, er konnte sein Arbeitspensum auf 52 Runden erhöhen und schnellere Zeiten fahren. Nun ist der Italiener zuversichtlich, dass er bei den nächsten Tests vom 22. bis 24 Februar (ebenfalls in Sepang) noch weiter vorankommt.

„Wir haben wirklich hart gearbeitet, und ich fühle mich nun wesentlich mehr wie ein ‚Ducatista‘ als zuvor“, wird Rossi von ‚GPOne.com‘ zitiert. Der Test im November in Valencia sei für ihn „psychologisch schwierig“ gewesen, da er nach sieben Jahren bei Yamaha gleich am nächsten Tag auf ein neues Bike gestiegen ist. „Jetzt ist es viel besser“, sagt Rossi. „Und dank diesem Test haben wir jetzt wesentlich klarere Vorstellungen, und ich fühle mich wohler.“

Er versteht auch immer besser, welche besonderen Anforderungen die Desmosedici an ihren Fahrer stellt. „Man muss dieses Bike fahren wie die alten 500er- Maschinen und durch die Kurven weniger runde, sondern mehr direkte, angewinkelte Linien nehmen. Dieses Bike fordert einen physisch mehr. Ich muss meinen Fahrstil noch ein klein wenig umstellen.“ Rossis Fazit: In Katar gleich zu gewinnen, wird wohl schwierig sein, aber er ist nun optimistischer, ein gutes Rennen zu haben.

Mit dem Blick auf seine Konkurrenz prophezeit Rossi nach dem Test, dass das Feld näher zusammenrückt. Piloten wie Marco Simoncelli, Andrea Dovizioso und Ben Spies rücken seiner Meinung nach näher an die Spitze heran. Sein bisheriger Yamaha-Teamkollege, Weltmeister Jorge Lorenzo, sei aber der Schnellste von allen gewesen. Der fuhr zwar am letzten Tag nur die drittschnellste Zeit, „aber er hat seine Runde am Nachmittag gefahren. Und wenn wir uns die Zeiten anschauen, dann hatten die beiden Yamahas die konstanteste Pace – und waren sogar schneller als die Hondas.“

Ein Extralob hat Rossi auch für seinen Freund Simoncelli parat, der zum Testabschluss die Bestzeit holen konnte. „Ich freue mich für ihn, denn diese Strecke war noch nie gut zu ihm. Ich denke, er wird einer der Piloten sein, die in dieser Saison auf sich aufmerksam machen können“, sagt der „Doktor“.

Text von Britta Weddige

Motorsport-Total.com
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