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© GP-Fever.de – In Silverstone arbeitet Stefan Bradl mit einer neuen Hinterradschwinge

Stefan Bradl beendete den ersten Trainingstag für den Grand Prix von Großbritannien in Silverstone auf dem 20. Platz. Auf die Spitze fehlten dem Deutschen zwei Sekunden.

Hauptsächlich konzentrierte er sich am Freitag auf die Evaluierung einer neuen Hinterradschwinge. „Wir haben sie in beiden Trainings ausprobiert und sie scheint Vorteile zu bieten“, kann Bradl etwas Positives berichten. Außerdem experimentierte er wieder mit dem Radstand. Probleme bereitete der Drive am Kurvenausgang. „Da war das Motorrad etwas unruhig.“

„Morgen möchte ich weiter mit der neuen Schwinge arbeiten. Wenn wir die restlichen Probleme beheben können, dann können uns einige Fortschritte gelingen“, ist Bradl für den Samstag zuversichtlich. Der Unterschied zwischen den beiden Schwingen ist groß: „Als ich mit gebrauchten Reifen gefahren bin, konnte ich die Schwinge etwas besser nutzen, als am Nachmittag mit einem neuen Reifen.“

„Am Kurvenausgang war das Bike nervöser und es war auch bei der Beschleunigung etwas schwieriger. Deshalb konnte ich nicht schneller fahren. Auch am Kurveneingang ist das Motorrad etwas nervöser. Wir müssen einen Kompromiss finden, weil der Schritt zwischen der Standard-Schwinge und der Modifikation recht groß ist“, lautet Bradls Urteil. Teamkollege Alvaro Bautista setzte die Evaluierung des neuen Chassis von Brünn fort. Dieser Rahmen bewährte sich, weshalb künftig alle zwei Motorräder des Spaniers damit ausgerüstet sind.

Somit gehen die Testfahrten auch in Großbritannien weiter. Bradl ist mittlerweile voll eingebunden: „Das Motorrad hat eine gute Basis. Man kann aber klar fühlen, dass es für Aprilia ein Testjahr ist. Zum Beispiel hat uns heute der Test der Schwinge viel Zeit gekostet, weil ich musste sie mit neuen und gebrauchten Reifen ausprobieren. Man muss mehrere Vergleiche durchführen und wir konnten uns sonst nicht verbessern. Generell kann ich dem Team gute Informationen geben. Aprilia arbeitet hart für den neuen Prototypen 2016.“

Text von Gerald Dirnbeck & David Emmett

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