Michael van der Mark - © Honda

© Honda – Michael van der Mark möchte mit der Yamaha R1 um den WM-Titel kämpfen

Ex-Weltmeister Sylvain Guintoli wird von Yamaha nach nur einer Saison vor die Tür gesetzt.

Guintoli muss im Crescent-Team Platz für Michael van der Mark machen, der Honda nach vielen Jahren Zusammenarbeit verlässt und bei Yamaha einen Neuanfang wagt.

Der 23-Jährige gewann bereits in der Supersport-Klasse und in der Superstock-600-Klasse Meisterschaften und blickt in der Superbike-WM auf acht Podestplätze und eine Pole-Position zurück.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung mit Yamaha. Ich konnte das Potenzial der R1 in deren erster Superbike-WM-Saison in diesem Jahr erkennen. Ich bin überzeugt, dass wir mit der fortführenden Entwicklung und der vollen Unterstützung von Yamaha und dem Team ein Paket schnüren, mit dem wir im kommenden Jahr um den WM-Titel kämpfen können“, bemerkt der Holländer.

Bei Honda sah van der Mark keine Zukunft mehr. In der neuen Saison übernimmt Stefan Bradl den Platz des ehemaligen Supersport-Weltmeisters. „Es ist nie einfach, sein Team und einen Hersteller nach so vielen Jahren und gemeinsamen Erfolgen zu verlassen. Ich werde immer dankbar sein für die Unterstützung und bei den ausstehenden Rennen alles geben, um möglichst viele Podestplätze einzufahren“, verspricht van der Mark.

Die Zukunft von Sylvain Guintoli hingegen ist nach wie vor offen. Der Franzose erlebte nach dem WM-Gewinn vor zwei Jahren eine durchwachsene Saison bei Honda. In diesem Jahr startete Guintoli vielversprechend in die Saison, verletzte sich in Imola aber schwer und musste viele Rennen auslassen. Nach den ausstehenden vier Rennwochenenden ist Schluss bei Yamaha.

Viele freie Plätze gibt es in der Superbike-WM nicht mehr für den Weltmeister von 2014. „Ich schaue mir meine Optionen für 2017 an“, wird Guintoli von ‚MCN‘ zitiert. „Ich habe Optionen in der BSB und in der Superbike-WM, doch es ist noch nichts fix.“ Zuletzt ging Guintoli in der Saison 2009 in der Britischen Superbike-Meisterschaft an den Start. Damals kämpfte der ehemalige MotoGP-Pilot um den Titel, brach sich später aber in Donington das Bein.

Text von Sebastian Fränzschky

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