Alex Hofmann - © KTM/ Philip Platzer

© KTM/ Philip Platzer – lex Hofmann hilft KTM bei der Entwicklung der RC16

In etwa einem Jahr wird KTM in die MotoGP zurückkehren. Bis dahin haben die Österreicher Zeit, weiter am neuen Prototyp zu arbeiten, der im Herbst 2015 seine ersten Runden drehte.

Damals saß Alex Hofmann auf der Maschine und schwärmt seit dem Kennenlernen am Red-Bull-Ring von der neuen Kreation aus Mattighofen. „Das Motorrad sieht wunderschön aus“, betont Hofmann bei ‚ServusTV‘.

„Das Rollout in Spielberg fand bei Wahnsinns-Wetter statt, obwohl es im Oktober war. Es war herrlich und hat riesig Freude bereitet. Seitdem gab es drei weitere Tests“, berichtet Hofmann, der positiv überrascht war, dass die neue Maschine kaum Kinderkrankheiten hatte. „Das eine oder andere kleine Problemchen kam hervor, doch das ist normal. Dafür fährt man solche Tests. Es scheint, als ob KTM ein guter Wurf gelungen ist“, erklärt der ehemalige MotoGP-Stammpilot.

Bis zum MotoGP-Debüt muss nun an den Details getüftelt werden. „Es gibt keine große Baustelle. Jetzt geht es darum, Kilometer zu sammeln, wie bei Stefan (Bradl) und Aprilia. Man muss viele Tests absolvieren und viele konstante Runden abspulen, bei denen man pusht und das Motorrad ans Limit bringt“, schildert Hofmann, der gespannt ist, was KTM in der MotoGP erreichen wird.


„Bei den beiden vergangenen Tests in Spanien machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Wir wissen noch nicht, wo das Potenzial dieser Maschine liegt. Das sollte aber bald zu erkennen sein. Sie werden auf jeden Fall vorbereitet sein, wenn sie an den Start rollen“, ist Hofmann überzeugt. „Es ist aber ein langer Weg. Das technische Niveau ist extrem hoch. Die Erfahrungen von Honda und Yamaha kann man nicht mal einfach irgendwo kaufen. Es dauert, sich diesen Standard zu erarbeiten.“ Im Rahmen des Katar-Grand-Prix in Losail wurde Bradley Smith als erster Stammpilot für 2017 bekanntgegeben. Man darf gespannt sein, wer in der kommenden Saison als Teamkollege verpflichtet wird.

Text von Sebastian Fränzschky

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