Andrea Dovizioso  © FGlaenzel

© FGlaenzel – Andrea Dovizioso testete unter anderem eine neue Verkleidung (hier in schwarz)

Der Enthusiasmus von vor zwölf Monaten ist bei Andrea Dovizioso verpufft. Während Honda und Yamaha beim Test in Valencia neue Entwicklungen an den Motorrädern aus der Box rollten, gab es bei Ducati keine wesentlichen Fortschritte.

„Wir testeten am Dienstag ein neues Chassis, aber es gibt eigentlich keinen Unterschied“, sagt Dovizioso nüchtern. „Deshalb haben wir uns nicht verbessert.“

Auffällig war lediglich, dass am Dienstag neue Verkleidungsteile an der GP13 montiert waren. „Wir testeten außerdem eine andere Verkleidung und unterschiedliche Abstimmungen. Einige Sachen haben wir bereits getestet, aber wir haben es noch einmal gemacht, um Gigi (Dall’Igna; Anm. d. Red.) Feedback zu geben“, so Dovizioso weiter. „Die Rundenzeit war recht schnell. Am Ende stand die Sonne sehr tief, weshalb es schwieriger wurde schnell zu fahren.“

Dovizioso wurde am Dienstag in 1:32,568 Minuten gemessen. Auf die schnellsten Zeiten des Tages fehlten zwei Sekunden. „Mit der Rundenzeit bin ich zufrieden, aber das Motorrad ist so wie am Rennwochenende. Wir haben uns nicht verbessert. Das haben wir aber erwartet“, kommentiert der Italiener. Der große Hoffnungsträger heißt Gigi Dall’Igna. Er soll Ducati umstrukturieren und zurück an die Spitze führen.

Dovizioso hat sich mit seinem Landsmann bereits fleißig ausgetauscht. „Natürlich. Er steht auch in Kontakt mit den Technikern. Hier haben wir nicht viel zum Ausprobieren, aber das Gefühl mit Gigi ist sehr positiv.“ Zudem ist in Valencia auch Michele Pirro im Testeinsatz. Auch er testet keine revolutionären Neuentwicklungen. „Er testet die gleichen Sachen wie wir“, bestätigt Dovizioso. „Früher hat er immer etwas getestet, bevor wir das Material erhalten haben.“

Text von Gerald Dirnbeck

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