Valentino Rossi, Andrea Dovizioso - © Yamaha

© Yamaha – Zwischen Rossi und Dovizioso herrscht nur eine sportliche Rivalität

Valentino Rossi ist nicht nur in seiner Heimat Italien ein Fanliebling, sondern seit vielen Jahren weltweit ein Superstar. Rossi verkörpert die MotoGP wie kein Zweiter.

Alle anderen Fahrer stehen seit bald zwei Jahrzehnten in seinem Schatten. „Das ist nachvollziehbar. Valentino ist nicht nur ein Fahrer. Er ist mehr“, sagt sein Landsmann Andrea Dovizioso gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘. „Er ist der älteste Fahrer im Feld und hat einen besonderen Charakter. Zudem konnte er sehr viele Titel holen.“

Vor allem die weiteren italienischen Fahrer müssen in Rossi Schatten leben. Der neunfache Motorrad-Weltmeister ist für die junge Generation wie Romano Fenati oder Enea Bastianini das große Idol. Fahrer wie Dovizioso, Andrea Iannone oder Danilo Petrucci stehen Hintergrund der lebenden Legende. Beim Heimrennen in Mugello erhielten auch sie Applaus von den Fans, trotzdem tönte es von den Tribünen lautstark „Rossi! Rossi!“

Ducati-Werksfahrer Dovizioso bedrückt diese Situation nicht, denn niemand kann Rossis Karriere nacheifern: „Man sollte nicht versuchen, das nachzumachen. Ich habe kein Problem damit, nicht so populär zu sein. Ich fuhr immer für die Ergebnisse und nicht, um wichtig zu sein. Sicher ist es angenehm, wenn man von den Fans gemocht wird. Aber das ist nicht meine Motivation, um Risiken einzugehen und zu versuchen, gute Rennen zu zeigen.“

Dovizioso und Iannone können dennoch etwas Besonderes in der MotoGP schaffen, das Rossi verwehrt blieb: ein Sieg mit Ducati, ein Triumph auf einem italienischen Motorrad. Vor allem für Dovizioso wäre es eine Genugtuung. Sein bislang einziger Sieg in der Königsklasse datiert auf das Jahr 2009 – vor einer gefühlten Ewigkeit. „Es wird sicher ein besonderer Sieg sein“, denkt er an einen Erfolg in roter Lederkombi. „Es gibt nicht viele Fahrer, die mit Ducati Rennen gewinnen konnten. Ich bin überzeugt, dass es eine große Genugtuung sein wird.“

Text von Gerald Dirnbeck & Sebastian Fränzschky

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