© Honda - Andrea Dovizioso hat mit Honda die Saison 2011 als WM-Dritter beendet

Die Verletztenliste in der Motorrad-WM ist um einen Namen länger geworden: Andrea Dovizioso hat bestätigt, dass er sich beim Motocross-Training das rechte Schlüsselbein gebrochen hat. Wie schwer die Verletzung ist, oder ob der Italiener operiert werden muss, steht derzeit noch nicht fest.

Der Sturz passierte auf einer Strecke in der Nähe seiner Heimat Forli. Ein Foto, das „Dovi“ auf ‚Twitter‘ veröffentlicht hat, zeigt, wie sein kompletter rechter Oberkörper bandagiert ist. Trotzdem hat er ein Lächeln im Gesicht. Es ist derzeit auch unklar, ob der Schlüsselbeinbruch Auswirkungen auf die Wintertests haben wird, die am 31. Januar im heißen Sepang (Malaysia) starten.

Dovizioso hat von Honda zu Tech 3 gewechselt und soll mit seiner Erfahrung maßgeblich dazu beitragen, die neue Yamaha M1 zu einem Siegermotorrad zu entwickeln. Bei den ersten Tests in Valencia Mitte November hatten sich die japanischen Techniker sehr für die Aussagen des 25-Jährigen interessiert. Yamaha musste in Valencia bereits auf Ex-Weltmeister Jorge Lorenzo (Fingerverletzung) verzichten, der für die Sepang-Tests wieder fit sein sollte.

Auch im Ducati-Lager hat das Verletzungspech zugeschlagen. Kurz nach Weihnachten brach sich Nicky Hayden beim Motocross-Training das linke Schulterblatt und zwei Rippen. Ob der US-Amerikaner in Sepang testen wird, ist ebenfalls noch offen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Motorrad-Fahrer im Winter Motocross fahren, um sich scharf zu halten. Superstar Valentino Rossi verbrachte im Dezember einige Tage mit seinem Freund Antonio Cairoli, der fünffacher Motocross-Weltmeister ist.

Moto2-Pilot Bradley Smith hat eine klare Meinung über das Motocross-Training in der rennfreien Zeit: „Glaubt ihr wirklich, dass Racer Motocross fahren würden, wenn wir nicht überzeugt wären, dass es einen Vorteil bringen würde“, twittert der Brite. „Seit ich fünf Jahre alt bin, bin ich irgendeine Art Motorrad gefahren. Man kann einem das nicht nehmen. Wenn man selbst nicht fährt, versteht man das nicht.“

Text von Gerald Dirnbeck

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