Alvaro Bautista, Stefan Bradl - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Nach der Nullrunde in Japan reisen Bautista und Bradl hungrig nach Australien

Beim Rennwochenende in Japan sorgte Stefan Bradl in den Trainings und im Qualifying für eine positive Überraschung.

Startplatz 13 machte dem Aprilia-Werksteam für den Renntag Mut, doch am Sonntag lief es erneut schlecht. Bradl verpasste zum vierten Mal in Folge die Punkteränge und ärgerte sich nach dem 15. Grand Prix der Saison über die eigenen Fehler.

In Australien möchte der Deutsche endlich wieder in die Top 15. Der Kurs sollte der übergewichtigen Aprilia RS-GP besser liegen als Motegi: „In Australien fahren wir auf einer Strecke, die sich von der in Motegi stark unterscheidet. Phillip Island ist ein schneller Kurs, der theoretisch gut zum Charakter der RS-GP passt“, analysiert der ehemalige Moto2-Weltmeister.

Bradl stand auf Phillip Island bereits zwei Mal auf dem Podium. In seiner Moto2-Weltmeister-Saison wurde der Deutsche in Australien Zweiter. Und auch mit der 125er-Maschine fuhr Bradl einen zweiten Platz ein. „Ich bin für das zweite Überseerennen bereit. In Japan haben wir hart gearbeitet, um beim Renntempo mehr Konstanz zu erreichen. Wir haben Fortschritte erzielt. Diesen Weg möchten wir in den Trainings fortführen. Ich hoffe, dass wir im Rennen gutes Wetter haben“, so der 20. der Fahrerwertung.

Teamkollege Alvaro Bautista verpasste die Punkte in Japan als 16. knapp. Nun schaut der Spanier auf Australien: „Phillip Island ist ein toller Kurs, an den ich wundervolle Erinnerungen habe. Hier habe ich mit Aprilia meinen 125er-Titel eingefahren“, erinnert sich Bautista zurück. 2006 gewann er den 125er-Grand-Prix. Zudem gelangen ihm zwei Podestplätze bei den 250ern.

„Die Kurven sind sehr schnell und es wird eine großartige Probe für unser Motorrad sein. Wir müssen schnell ein passendes Setup erarbeiten. Es ist besonders wichtig, ein sehr stabiles Motorrad zu haben, mit dem man gut durch die schnellen Kurven kommt“, erklärt der Aprilia-Werkspilot. „Nach Motegi sind wir sehr motiviert, weil das Rennen nicht wie geplant lief, wir aber über das Wochenende sehr stark waren.“

Text von Sebastian Fränzschky

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