Jorge Lorenzo -© Yamaha Motor Racing Srl

© Yamaha Motor Racing Srl – Jorge Lorenzo legte am Vormittag die Bestzeit hin, fiel am Nachmittag aber zurück

Im ersten Freien Training hatte Jorge Lorenzo noch die Bestzeit in den neuen Asphalt der Strecke in Termas de Rio Hondo gebrannt, am Nachmittag kam der Spanier im zweiten Training dann nicht mehr über einen enttäuschenden neuen Platz hinaus. Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi landete mit 0,138 Sekunden Vorsprung vor Lorenzo auf Rang acht.

„Es war hier in Argentinien auf der neuen Strecke ein schwieriger Tag. Die Bedingungen waren nicht fantastisch, und wir haben ein paar Probleme mit dem Reifen, vor allem mit dem Hinterreifen“, berichtet der neunmalige Weltmeister, der bereits beim vergangenen Rennen in Austin mit einem hohen Reifenverschleiß zu kämpfen gehabt hatte.

„Am Nachmittag wurde es etwas besser, und wir arbeiteten gut, aber wir haben die richtige Balance immer noch nicht gefunden“, sagt Rossi und ergänzt: „Also müssen wir arbeiten, damit es besser wird. Wir müssen uns darauf konzentrieren, die Reifen besser zum Funktionieren zu bringen, denn nach ein paar Runden rutscht man ziemlich auf dem Hinterrad.“

Rossi hofft auf bessere Bedingungen
„Wir hoffen, dass sich die Streckenbedingungen morgen verbessern werden, aber wir werden auch hart daran arbeiten das Setup des Motorrads zu verbessern“, so der Italiener, dem am Ende über zwei Sekunden auf die Bestzeit von Marc Marquez fehlten. Rossi absolvierte seine schnellste Runde des Tages in 1:41.395 Minuten.

Teamkollege Lorenzo ergänzt: „Wir haben Probleme mit den Reifen, denn es gibt eine Menge Graining, und die Reifen liefern nur über sechs oder sieben Runden eine gute Performance. Am Vormittag habe ich als Letzter einen neuen Reifen aufgezogen, daher hatte ich am Ende des Trainings mehr Grip. Deshalb war ich Erster.“

„Am Nachmittag war das Gegenteil der Fall. Ich blieb am Ende der Sitzung auf dem alten Reifen, während alle anderen einen neuen hatten. Darum war unsere Position auch nicht so gut. Ich denke, dass unsere realistische Platzierung heute unter den ersten Fünf gewesen wäre. Wenn wir die Reifen schonen können, dann werden wir einen Vorteil haben.“

Lorenzo unter Druck
In der Weltmeisterschaft steht Lorenzo bereits gewaltig unter Druck. Beim Saisonauftakt in Doha stürzte der MotoGP-Champion von 2010 und 2012, in Austin wurde er nach einem Frühstart nur Zehnter. Nach zwei Rennen hat Lorenzo damit lediglich sechs Punkte auf dem Konto und liegt in der WM auf Rang 16.

Yamaha-Teamdirektor Massimo Meregalli ist trotzdem zuversichtlich: „Wir haben am Vormittag stark begonnen, Jorge und Valentino lernten den neuen Kurs sehr gut. Als wir am Nachmittag langsamer wurden, konnten wir herausfinden, wo wir uns noch verbessern müssen. Daher liegt jetzt einige Arbeit vor uns.“

„Mithilfe der Daten, die wir gesammelt haben, wollen wir die Lücke nach vorne schließen. Besonders die Reifen könnten ein Problem werden, also werden wir daran arbeiten unser Setup darauf auszurichten. Ich bin zuversichtlich, dass wir morgen einige Schritte nach vorne machen werden“, erklärt Meregalli.

Text von Ruben Zimmermann

Motorsport-Total.com
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