© Yamaha - Yamaha-Pilot Ben Spies wünscht sich mehr Leistung in den unteren Gängen

Die bisherigen MotoGP-Rennen haben gezeigt, dass die Honda-Piloten am Ende langer Geraden relativ leicht an der Konkurrenz von Yamaha vorbeigehen können. Ben Spies hat sich darüber Gedanken gemacht und erwartet demnächst keine Besserung. Die M1 verfügt zwar über eine gute Höchstgeschwindigkeit, aber die entscheidenden Meter gehen in der Beschleunigungsphase verloren. Erst in Brünn Mitte August wird wahrscheinlich ein Motorupgrade kommen.

„Ich habe gehört, dass in Brünn der nächste neue Motor kommen soll. Ich hätte gerne mehr Kraft, aber um wie viel er stärker sein wird, weiß ich nicht“, wird der Texaner von ‚Bikesportnews‘ zitiert. „Im Moment ist die Höchstgeschwindigkeit kein Problem, es ist die Beschleunigung. In Silverstone war es nicht so schlecht wie in Le Mans. Ich glaube also nicht, das wir bei den nächsten Renne zu schlecht sind.“

„In Assen werden wir in zwei Abschnitten zu kämpfen haben. Danach in Mugello kommt es darauf an, wie viel Grip der neue Asphalt bietet. Ich schätze nicht, dass es kein allzu großes Problem sein wird, mit hoher Drehzahl im dritten Gang auf die lange Zielgerade zu fahren. Auf dem Sachsenring, in Indianapolis und Laguna Seca wir uns die Beschleunigung treffen.“

„Wenn wir im dritten, vierten und fünften Gang herumrollen, dann haben wir ein gutes Tempo. Wir müssen nur die unteren Gänge verbessern. Uns fehlt die Traktion, die die Beschleunigung generiert. Wir brauchen beides. Selbst wenn wir das Problem mit mangelndem Grip am Hinterrad lösen, brauchen wir trotzdem mehr Motorkraft.“

Text von Gerald Dirnbeck

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