Cal Crutchlow © LCR-Honda

© LCR-Honda – Cal Crutchlow zeigte mit der drittbesten Zeit die Möglichkeiten mit der LCR-Honda auf

Cal Crutchlow, Bradley Smith und Scott Redding: Am Ende des zweiten Wintertests in Malaysia hatte Crutchlow die Nase im britischen Dreikampf vorne.

Am letzten Testtag katapultierte sich Crutchlow auf den dritten Platz der Zeitenliste und war der erste Verfolger des spanischen Duos Marc Marquez und Jorge Lorenzo. Smith wurde mit der Tech-3-Yamaha Sechster. Redding konzentrierte sich hauptsächlich darauf, seinen Fahrstil an die Factory-Honda anzupassen. Er kam auf eine Runde in 2:00.695 Minuten und landete mit einem Rückstand von 1,5 Sekunden an der 16. Stelle.

Crutchlow kam auf 1:59.658 Minuten und war damit nur um eine halbe Sekunde langsamer als Marquez. Der 29-Jährige ist mit jedem Testtag besser in Fahrt gekommen, hat den Winterrost abgeschüttelt und sich im Team von Lucio Cecchinello eingelebt. Die Rennsimulation musste Crutchlow wegen eines Bremsproblems abbrechen. Es war ein ähnlicher Defekt wie ihn auch Marc Marquez am Montag hatte.

„Für eine Strecke, die mir nicht liegt, habe ich meine persönliche Bestzeit um fast acht Zehntelsekunden verbessert“, freut sich Crutchlow über seine schnelle Runde. Ich fühlte mich auf dem Motorrad gut und komfortabel. Es war keine schlechte Runde, wenn man die Streckenbedingungen bedenkt. Ich bin zufrieden wie es im Moment läuft, aber ich muss meinen Fahrstil noch verbessern.“ Auch er muss sich auf die Eigenheiten der Factory-Honda einstellen.

Marquez legt die Latte sehr hoch. Crutchlow weiß, was er noch zu tun hat: „Mein Kurvenspeed ist nicht so schlecht. Obwohl ich beim Bremsen geradeaus schon recht gut bin, können andere Fahrer mehr riskieren. Dabei geht es auch um das Selbstvertrauen. Mein Kurvenausgang ist nicht so schlecht, aber ich kann noch besser werden. Am Kurveneingang habe ich noch Mühe, aber meine Pace im Longrun war recht gut.“

Redding muss noch mehr an seinem Fahrstil arbeiten. In Sepang war auch sein Fahrcoach in mehreren Kurven zu sehen. Auch für Marc VDS war es erst der zweite Test mit der RC213V. Es gibt noch viel Steigerungspotenzial. „Ich bin nicht zufrieden, dass der Rückstand auf die Spitze größer geworden ist. Am Dienstag lag ich unter einer Sekunde zurück, dann waren es 1,5. Positiv ist, dass ich mehr über das Motorrad und meinen Fahrstil gelernt habe.“

Vor allem die Bremsphase und der Kurveneingang ist bei der Honda etwas Besonderes. Dort kann viel Zeit gutgemacht werden. „Ich bin konstant zwei Minuten gefahren, aber in langsamen Kurven war die Traktion nicht optimal“, so Redding weiter. „In den schnellen Kurven fühlte ich mich gut, aber in der Zielkurve fehlte mir am Ausgang Grip. Das kostete Zeit. Ich wollte bei diesem Test 2:00.4 Minuten fahren, was ich knapp verpasst habe. Trotzdem bin ich mit unserer Arbeit an diesen drei Tagen zufrieden.“

Text von Gerald Dirnbeck

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