Cal Crutchlow, Stefan Bradl - © Tech 3

© Tech 3 – Cal Crutchlow zeigt Stefan Bradl regelmäßig das Hinterrad seiner Tech-3-Yamaha

Cal Crutchlow mischt in dieser Saison die MotoGP gehörig auf. Zwar steht ihm bei Tech 3 nur eine Yamaha zur Verfügung, die dem Stand des Vorjahres entspricht, doch das hält den Briten nicht davon ab, den Werksfahrern regelmäßig in die Suppe zu spucken.

So auch beim Großen Preis von Deutschland auf dem Sachsenring, wo der 27-Jährige trotz seiner schmerzhaften Sturzverletzungen auf die Zähne biss und sich im Rennen der MotoGP nur Rennsieger Marc Marquez auf der Werks-Honda geschlagen geben musste.

Valentino Rossi, dem mit der 2013er-Version der Yamaha M1 besseres Material als Cruchtlow zur Verfügung steht, ließ der Mann von der Isle of Man hingegen hinter sich. „Es ist gut, vor Valentino ins Ziel gekommen zu sein“, freute sich Crutchlow über den Erfolg über Rossi. „Die Meisterschaft ist eng. Er lag vor diesem Rennen nur zwei Punkte hinter mir.“ Durch den zweiten Platz vergrößerte Crutchlow den Vorsprung auf sechs Punkte und festigte Rang vier in der Meisterschaft.

Der Triumph in einem anderen „Privat-Duell“ erfreute Crutchlow aber noch mehr: „Ich war aber noch zufriedener, Bradl geschlagen zu haben.“ Der Wettstreit mit dem Deutschen war am Sachsenring eine Lieblingsbeschäftigung des Tech-3-Piloten. Wann immer Sport1-Experte Alex Hofmann zum Interview am Parc Ferme erschien, erkundigte sich Crutchlow nach Bradls Resultat – und konnte jeweils zufrieden vernehmen, dass der Deutsche hinter ihm lag.

In seiner typischen Art findet Crutchlow klar Worte für die Leistungen Bradls, die ihn alles andere als beeindrucken: „Er sitzt auf einer Werks-Honda und sollte auf dem Podium stehen. Marquez hat ihn vorgeführt.“ Während Marc Marquez am Sachsenring zu seinem zweiten MotoGP-Sieg fuhr, läuft Bradl auch nach anderthalb Jahren in der Königsklasse dem ersten Podium hinterher – und dass, obwohl auch ihm ein aktuelles Werks-Motorrad zur Verfügung steht.

Umso mehr freut es Crutchlow, dass der den Deutschen in schöner Regelmäßigkeit hinter sich lassen kann: „Am meisten freut mich, Bradl geschlagen zu haben. Das ist wirklich wahr. Ich wollte der beste Satelliten-Pilot sein. Und das habe ich geschafft, außer als ich nicht ins Ziel kam.“

Text von Markus Lüttgens & Sebastian Fränzschky

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