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© GP-Fever.de – Cal Crutchlow sieht in Scott Redding nicht den nächsten Marc Marquez

Die Saison 2015 war nicht das Jahr von Honda. Das diesjährige Modell der RC213V erwies sich bereits zu Saisonbeginn als zu aggressiv.

HRC-Werkspilot Marc Marquez wurde von den Yamaha-Werkspiloten entthront und die restlichen Honda-Piloten taten sich mit dem Motorrad schwer. Cal Crutchlow wechselte mit großen Hoffnungen zu Honda und wollte die Saison 2014 schnell vergessen machen.

Ex-Ducati-Pilot Crutchlow erkannte aber zeitig, dass auch die Honda RC213V ihre Tücken hat. „Das Motorrad ist nicht einfach zu fahren. Es ist schwierig, es zu verstehen“, bemerkt der Brite, der für HRC von großer Bedeutung war, weil er Erfahrungen mit der Yamaha M1 und der Ducati Desmosedici mitbrachte. Die Honda-Ingenieure schauten oft in der LCR-Box vorbei, um Crutchlows Meinung zu erfragen.

„Ich bin beeindruckt, wie Honda in diesem Jahr auf mich hörte, und wie geduldig sie waren. Sie haben nie von Rundenzeiten oder Platzierungen gesprochen, denn sie hatten nie einen Satelliten-Fahrer, der im ersten Jahr mit der Honda stark war“, erklärt Crutchlow im Gespräch mit ‚MCN‘ und verweist auf die Ergebnisse von Scott Redding: „Man muss sich nur Scott anschauen. Er kam abgesehen von den Rennen, bei denen die Bedingungen schwierig waren, nie in die Top 10.“

„Sicher hat er ein Podium eingefahren, doch es ist merkwürdig, wenn man stürzt und dennoch auf dem Podium steht. Ich kann mich daran erinnern, wie Michael Bartholemy vor zwei Jahren meinte, dass Scott der einzige Fahrer wäre, der Marc Marquez besiegen kann. Doch davon konnte ich in diesem Jahr nicht viel erkennen. Und er fuhr ein sehr ähnliches Motorrad“, unterstreicht Crutchlow. „Das zeigt, wie schwierig die Honda ist.“

Text von Sebastian Fränzschky

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