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© GP-Fever.de – Ducati-Edeltester Casey Stoner probierte in Katar neue Entwicklungsteile

Nach dem verregneten Testauftakt am Montag hatte Ducati-Testfahrer Casey Stoner am Dienstag mehr Glück und konnte auf trockener Strecke ausgiebig an der 2016er-Ducati arbeiten.

Beim vergangenen Test konzentrierte sich Stoner auf die GP15 aus der vergangenen Saison. Das 2016er-Modell testete der Ducati-Edeltester erstmals in Katar und erkannte deutliche Unterschiede zum Vorjahresmodell.

„Es gibt einige Unterschiede, die man sofort erkennt, zum Beispiel bei der Chassis-Steifigkeit. Das Chassis ist ein bisschen weicher und verzeiht deshalb mehr“, analysiert Stoner im Gespräch mit ‚MotoGP.com‘. Der Australier genoss die Arbeit mit dem Ducati-Testteam und freute sich, dass das Wetter aussagekräftige Runden ermöglichte.

„Es war toll, ein paar Runden drehen zu können. Über den Tag setzte aber immer wieder Regen ein. Zum Glück trocknete der Kurs ab, bevor mein Test begann. Wir konnten ordentlich Kilometer abspulen. Die Bedingungen waren aber nicht ideal. Dennoch konnten wir ein paar Dinge testen und unser Programm abarbeiten“, so der zweimalige MotoGP-Champion.


Stoner verzichtete in Katar darauf, die Erfahrungen der Werkspiloten zu bestätigen. Stattdessen testete er neue Entwicklungen, die demnächst auch Andrea Dovizioso und Andrea Iannone zur Verfügung gestellt werden. „Mit etwas mehr Zeit hätte ich gern die Eindrücke der beiden Andreas bestätigt, doch wir konzentrierten uns auf neue Teile“, erklärt er und ergänzt: „Dafür fehlt den beiden Andreas an einem Rennwochenende einfach die Zeit.“

„Wir haben viele verschiedene Teile probiert und haben das Motorrad von Stint zu Stint grundlegend umgebaut. Es gab ein paar Dinge, die wir vom Sepang-Test bestätigen konnten. Der Unterschied zwischen der GP15 und der Desmosedici GP war aber sehr deutlich“, betont der ehemalige Honda-Werkspilot.

Zu den neuen Teilen äußerte sich Stoner nicht. Er ist aber überzeugt, dass er den beiden Werkspiloten dabei half, die Desmosedici GP weiter zu verbessern. „Die beiden Andreas müssen an den Rennwochenenden keine Zeit vergeuden, die neuen Teile zu testen“, hält er fest. Offen ist, wann Stoner wieder auf die Ducati Desmosedici GP steigt.

„Wir haben noch keine weiteren Tests geplant und beraten, wann es ideal wäre. Wir müssen abwarten, bis es neue Teile gibt, die zu testen sind. Es hängt davon ab, wann die Teile hergestellt werden. Dann können wir einen neuen Test planen. Wir sind uns noch nicht allzu sicher, wie es weiter geht. Es hängt davon ab, was wir aus diesem Test gelernt haben und welche Schlüsse wir daraus ziehen. Leider war die Testzeit stark limitiert“, berichtet der Weltmeister von 2007 und 2011.

Text von Sebastian Fränzschky

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