Casey Stoner - © Repsol

© Repsol – Wo ist die Konkurrenz? Casey Stoner war am Freitag unantastba

(Motorsport-Total.com) – Casey Stoner hat am Freitag die versammelte MotoGP-Konkurrenz auf seiner Heimstrecke auf Phillip Island düpiert. Konstant war der Honda-Pilot um eine Sekunde schneller als sein Teamkollege Dani Pedrosa und Yamaha-Ass Jorge Lorenzo, die bekanntermaßen auch keine langsamen Fahrer sind.

Stoner war auf der schnellen Traditionsstrecke in seiner eigenen Liga. Als am Ende des zweiten Trainings weiche Reifen aufgezogen wurden, war Stoner gleichzeitig mit einem harten Hinterreifen unterwegs. Damit kam er zwar nicht an seine eigene Bestzeit heran, doch er war immer noch schneller als die Konkurrenz mit weichen Reifen. Pedrosa kam schließlich noch auf 0,885 Sekunden an Stoner heran.

„Es war ein sehr positiver erster Trainingstag. Ich war schnell auf Tempo, aber ich muss gestehen, dass ich diese Zeiten nicht erwartet habe“, sagt der Australier, der auf den Tribünen von seinen Fans angefeuert wurde. „Mit der gestiegenen Motorleistung, die uns in diesem Jahr zur Verfügung steht, ist es noch etwas einfacher um diesen Kurs zu fahren. Meine Rundenzeiten waren im ersten Training ziemlich gut, aber ich dachte, dass sich alle am Nachmittag steigern würden.“

„Ich konnte aber viel schneller als alle fahren, obwohl ich einen weichen Reifen aufgezogen hatte, der schon eine halbe Renndistanz absolviert hatte. Als ich dann noch einen harten Reifen aufzog, konnte ich mich erneut steigern“, drückt Stoner die Dominanz mit Fakten aus. „Zu diesem Zeitpunkt des Wochenendes ist es sehr positiv, aber wir müssen morgen und den Sonntag abwarten, damit wir sehen, wo alle anderen stehen. Mein Knöchel ist in einem viel schlechteren Zustand als in Motegi, aber es gibt hier viel weniger Rechtskurven. Das macht es etwas leichter.“

Auch Pedrosa konnte nicht dieses sagenhafte Tempo fahren. „Glücklicherweise hatten wir heute zwei trockene Trainings. Das hatten wir nicht erwartet und ist auf einer Strecke wie dieser gut“, meint der Spanier. „Der erste Tag ist wichtig, damit man die Richtung bei der Abstimmung findet. Ich bin heute nur mit der weichen Reifenmischung gefahren. Morgen werde ich deshalb die harte Mischung ausprobieren, aber auch einige andere Ideen bei der Elektronik und der Dämpfung, um das Gefühl zu verbessern. Casey ist wie erwartet sehr schnell. Warten wir ab, ob es morgen trocken ist und ich die Lücke zu ihm schließen kann.“

Text von Gerald Dirnbeck

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