Casey Stoner  © Repsol

© Repsol – Casey Stoner mühte sich über die Distanz und verpasste das Podium knapp

Weltmeister Casey Stoner hat die Zähne zusammengebissen und hat die komplette Renndistanz in Indianapolis zurückgelegt. Trotz seiner Fußverletzung griff der Honda-Pilot an und kämpfte in der Verfolgergruppe munter mit.

Lange sah es danach aus, als würde es der Australier als Dritter auf das Podium schaffen. Schließlich musste sich Stoner noch Andrea Dovizioso geschlagen geben und kam als Vierter über die Ziellinie. Es waren 13 wertvolle WM-Punkte, aber der Rückstand auf Jorge Lorenzo ist bereits auf 39 Zähler angewachsen.

„Ich bin definitiv enttäuscht wie dieses Wochenende verlaufen ist. Am Freitag bin ich stark gestartet, aber dann gab es einige Probleme im zweiten Freien Training. Wir haben gezeigt, dass ich das Tempo für die Pole-Position hatte und um den Sieg hätte mitkämpfen können“, ist Stoner überzeugt. „Leider hatte ich den unglücklichen Sturz im Qualifying. Die Verletzungen machten es für mich sehr schwierig, weil ich viel Streckenzeit verlor um an der Abstimmung zu arbeiten.“

Lange herrschte Ungewissheit darüber, ob Stoner überhaupt am Sonntag auf seine Honda steigen würde. „Im Warmup versuchte ich ein Gefühl für das Motorrad zu gewinnen und arbeitete nicht an der Abstimmung. Das Rennen war genauso schwierig. Der Start war hart und ich verlor einige Positionen“, berichtet Stoner über die Startphase, in der er kein unnötiges Risiko einging. Kurz darauf ging der Yamaha-Motor von Ben Spies hoch.

„Ich befand mich mitten im Rauch wieder und war mir nicht sicher, wohin ich fahren sollte. Ich verlor wieder einige Positionen. Gegen Rennende konnte ich unmöglich das Tempo halten. Die Schmerzmittel ließen gegen Rennmitte nach und ich musste meine Verletzungen mit meiner anderen Körperhälfte kompensieren. Ich hatte keine Kraft mehr. Das Podium an Andrea abzugeben war frustrierend, aber ich gab alles und konnte zumindest ein paar Punkte sammeln.“ Es bleibt nicht viel Zeit zur Erholung, denn am nächsten Wochenende geht es bereits in Brünn weiter.

Text von Gerald Dirnbeck

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