Colin Edwards - © FGlaenzel

© FGlaenzel – Routinier Colin Edwards war nach dem Erfolg bester Stimmung

Ausgerechnet beim Heimrennen lieferte Colin Edwards seine beste Qualifying-Leistung in diesem Jahr ab. Der erste Qualifying-Abschnitt in Indianapolis stand ganz im Zeichen des „Texas Tornados“.

Der Routinier fuhr eine perfekte Runde und ließ Prototypen-Fahrer Andrea Iannone hinter sich. Auch die starken Aprilia-Fahrer hatten keine Chance. Edwards ließ sich nach der Bestzeit in seiner Forward-Box feiern. Zum ersten Mal hatte es der Texaner ins Q2 geschafft.

Im zweiten Qualifying-Abschnitt hatte Edwards dann keine Chance gegen die Prototypen und belegte Startplatz zwölf. Im Parc Ferme war der 39-Jährige anschließend bestens gelaunt. „Ich dachte, dass es ein Alterslimit für das Parc Ferme gibt, und dass ich zu alt bin“, scherzt Edwards. „Sie haben mich heute aber hineingelassen! Ich bin nicht so viel mit dem weichen Reifen gefahren. Wir haben mit dem harten Reifen eine gute Abstimmung für das Rennen.“

„Also entschieden wir uns dazu, den weichen Reifen zu probieren. Ich bin sofort 1:40,9 gefahren und anschließend 1:40,3. Es fühlte sich sehr gut an. Wir kommen Schritt für Schritt voran. Das Motorrad fühlt sich auch ziemlich gut an. Ich freue mich auf das Rennen.“ Sein bestes Rennergebnis in dieser Saison war Platz neun in Barcelona.

Text von Gerald Dirnbeck

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