Damian Cudlin - © Honda

© Honda - Der Australier Damian Cudlin war bei den Tests überhaupt nicht glücklich

Das QMMF-Team war bei allen Wintertests weit von der Musik weg. Elena Rosell und Damian Cudlin mühten sich mit der Moriwaki auch in Jerez bei den letzten Tests ab.

Von der einzigen Frau im Moto2-Feld wurden keine Zeiten veröffentlicht, aber die Werte von Cudlin zeigen, dass noch viel Arbeit wartet. Knapp drei Sekunden fehlten dem Australier auf die Spitzenfahrer. Die Aussichten für den Saisonauftakt in Katar sind schlecht. „Das war der letzte Wintertest. Es war schwierig an diesen letzten drei Tagen.“

„Ich habe kleine Fortschritte gemacht, aber es ist klarerweise nicht genug. Es fehlen 2,8 Sekunden auf die Spitze. Das ist klar zu viel“, sagt Cudlin nüchtern. „Bis zum ersten Rennen und in der ersten Saisonhälfte müssen wir viel arbeiten. Ich weiß nicht, wann das neue Material kommt, aber wir brauchen es so schnell wie möglich.“ Bereits bei den vorangegangenen Tests hat der 29-Jährige nach neuem Material gefordert, denn mit der aktuellen Version der Moriwaki ist man nicht konkurrenzfähig.

„Wir hatten ein großes Teammeeting. Es gibt viele Punkte, die wir abarbeiten müssen. Es steht auch im Raum, ob das Team das auch will. Ich stehe zu meinen Aussagen und hoffe, dass das Team und die Mechaniker meinen Aussagen vertrauen“, beschreibt Cudlin seine schwierige Situation. Bis Katar kann man nicht mehr viel tun, denn die Motorräder sind bereits verpackt und auf dem Weg nach Doha.

Trotzdem gibt es für den Saisonauftakt eine positive Nachricht: „Ich kenne die Rennstrecke sehr gut. Ich bin dort schon drei oder vier Mal in der Langstrecken-WM gefahren. Das ist sehr positiv für mich, weil ich den Kurs nicht mehr lernen muss. Es liegt am Motorrad. Wir müssen noch viel arbeiten. Darauf konzentriere ich mich jetzt.“

Text von Maximilian Kroiss & Gerald Dirnbeck

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