© Pramac - Der Australier Damian Cudlin kam bei seinem MotoGP-Debüt nicht ins Ziel

Das Pramac-Duo profitierte beim Grand Prix von Japan zunächst von der chaotischen Anfangsphase. Randy de Puniet drang auf Platz acht nach vor, während Damian Cudlin als Zwölfter seine Runden drehte.

Die beiden Italiener Andrea Dovizioso und Marco Simoncelli holten nach ihren Durchfahrtsstrafen kontinuierlich auf und ließen de Puniet stehen. Der Franzose erreichte das Ziel schließlich als Zehnter.

Auch Cudlin fuhr konstant, doch ein kleiner Fahrfehler auf der Bremse resultierte in einem Sturz. Dennoch hatte der Australier bei seinem Debüt in der Königsklasse seinen Spaß.

„Mir gelang ein guter Start. Ich fühlte mich gut und konnte Colin und Randy in der ersten Runde überholen“, berichtet Cudlin. „Ich wollte aber nicht in Unfälle verwickelt werden, denn das wäre für einen Rookie keine gute Idee. Mit der Zeit bin ich mit dem Motorrad immer besser klar gekommen. Ich holte Akiyoshi ein und fuhr mit ihm mit.“

„Ich wollte bis zum Rennende hinter ihm bleiben und ihn erst in den letzten Runden überholen. In einer engen Rechtskurve habe ich aber etwas zu spät gebremst und verlor die Kontrolle über das Vorderrad. Es tut mir sehr Leid wie das Wochenende geendet hat. In diesem Jahr bin ich in den anderen Serien erst ein Mal gestürzt. Deshalb hinterlässt das jetzt einen bitteren Nachgeschmack. Ich hoffe, ich habe in Zukunft ähnliche Möglichkeiten.“

Trotz der Ausfälle konnte de Puniet keinen Profit ziehen. „Ich bin nicht sehr zufrieden. Wir hatten das Potenzial für die Top 8. Ich war direkt hinter Aoyama, Elias und anderen Piloten. Als ich das Schild für die Durchfahrtsstrafe sah, dachte ich, dass ich auch dabei sein würde. In jeder Runde habe ich auf die Tafel geschaut“, schildert der Franzose.

„Einmal habe ich nach meiner Nummer Ausschau gehalten, also verlangsamte ich etwas auf der Geraden. Leider bremste ich dann etwas zu spät und machte in der nächsten Kurve einen Fehler. Dadurch habe ich den Kontakt zu der Gruppe verloren.“

„Ich wollte wieder aufschließen, aber ich konnte mit dem Motorrad nicht so fahren wie ich wollte. In Aragon war das Motorrad toll, aber ich musste einem gestürzten Fahrer ausweichen und kam neben die Strecke. Hier hatte ich dagegen kein gutes Gefühl. Hoffentlich finden wir es in Australien wieder.“

Text von Gerald Dirnbeck

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