© Repsol - Dani Pedrosa gefällt sowohl die aktuelle RC212V als auch das Vorjahresmodell

Honda-Werksfahrer Dani Pedrosa zeigte im Rahmen der Testfahrten in Sepang, dass er vom Tempo her zum engeren Favoritenkreis des diesjährigen MotoGP-Feldes gehört. Wenngleich der neue Teamkollege, Casey Stoner, letztlich die meisten Bestzeiten für sich verbuchen konnte, so saß ihm Pedrosa doch dicht im Nacken. Im Bemühen, die verbleibenden Zehntelsekunden zu finden, beschäftigt den Spanier derzeit eine Frage ganz besonders: altes oder neues Fahrgestell?

 

Seine schnellste Runde in Sepang erzielte Pedrosa mit der überarbeiteten Version der Honda RC212V des Jahrgangs 2011. Das bewährte Vorjahresmodell vermittelt ihm allerdings ebenfalls ein sehr gutes Gefühl. Zudem seien die Unterschiede zwischen den beiden Chassis nur geringfügig, weshalb der Vizeweltmeister mit einer Entscheidung noch zögert.

„Ich habe auf beiden Bikes ein gutes Gefühl. Es ist verdammt schwer, sich für eines von beiden entscheiden zu müssen“, so Pedrosa gegenüber ‚Motor Cycle News‘. Im Wissen um die Wichtigkeit der Wahl will er erst nach den bevorstehenden Testfahrten in Doha entscheiden, mit welcher Version er seinen Angriff auf den MotoGP-Titel starten wird.

Seitens Honda wäre es auch denkbar, im Verlauf der Saison zwischen dem aktuellen Modell und dem des Vorjahres hin- und her zu wechseln. Der Spanier schließt dies allerdings aus. „Auf keinen Fall“, so Pedrosa. „Das ist keine gute Idee, da man sich leicht mit der Abstimmung vertun kann.

Text von Mario Fritzsche

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