Daniel Pedrosa - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Dani Pedrosa meisterte 2015 die wohl schwierigste Phase seiner Karriere

Vor einem Jahr stand Dani Pedrosa vor seiner zehnten Saison in der MotoGP.

Der langjährige Honda-Werksfahrer holte seit seinem Debüt in der Saison 2006 bereits drei Mal den Vizetitel und wurde drei Mal WM-Dritter, doch den angestrebten WM-Titel gewann Pedrosa noch nie.

Und das sollte sich 2015 auch nicht ändern. Bereits nach dem Saisonfinale war klar, dass der HRC-Pilot aus dem WM-Kampf raus ist.

Das wiederkehrende Armpump-Problem forderte eine dritte Operation. Pedrosa fiel für einige Rennen aus und kam geschwächt zurück. Es war schwierig, den richtigen Arzt zu finden. Nach der Operation dauerte es einige Wochen, bis Pedrosa wieder bei Kräften war. Doch im finalen Saisondrittel setzte sich der dreimalige Zweitakt-Champion stark in Szene. In Aragon lieferte sich Pedrosa ein spannendes Duell mit WM-Leader Valentino Rossi und zeigte bisher verborgene Zweikampf-Fähigkeiten. Später gewann der Spanier zwei Rennen und verabschiedete sich auf einem Hoch aus der Saison.

Die Erinnerungen an die dritte Armpump-Operation sind aber nach wie vor allgegenwärtig: „Es war nicht einfach, als ich zurückkam. Verglichen mit den Spitzenfahrern lag ich ziemlich weit zurück. Ich hatte einige schlechte Rennen, dann lief es etwas besser, dann folgte wieder ein schlechtes Rennen“, erinnert sich Pedrosa.

„Wenn man sich in solch einer Situation befindet, dann muss man sehr große Anstrengungen und sehr viel Kraft investieren. Man darf nicht an die anderen Fahrer denken. Man muss sich auf sich selbst konzentrieren und versuchen, die Probleme zu beseitigen, denn das übernimmt niemand anderes für einen“, bemerkt der Honda-Pilot.

„Es ist extrem schwierig, in der MotoGP an der Spitze zu fahren und eine Meisterschaft zu gewinnen. Doch es war auch ziemlich schwierig, die Situation zu meistern, die mir in dieser Saison begegnete“, so der Routinier. Für die Saison 2016 ist Pedrosa wieder bei vollen Kräften und dürfte somit auch ein Kandidat für den WM-Titel sein.

Text von Sebastian Fränzschky

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