Daniel Pedrosa - © Repsol

© Repsol – Honda-Werkspilot Dani Pedrosa fand zuletzt wieder zu alter Stärke

Honda-Werkspilot Dani Pedrosa gelang beim Japan-Grand-Prix in Motegi der erste Sieg in der laufenden Saison.

Nach einer Durststrecke von über einem Jahr stand der dreimalige Weltmeister endlich wieder ganz oben. Bereits in Aragon hinterließ Pedrosa einen starken Eindruck, als er sich in einem harten Zweikampf gegen WM-Leader Valentino Rossi durchsetzen konnte.

Mischt Pedrosa auf Phillip Island erneut an der Spitze mit und kann sich mit den Yamaha-Werkspiloten anlegen? „Ich denke, wir können uns noch deutlich steigern“, bemerkt der Spanier. „Es ist sehr wichtig, in der MotoGP das nötige Vertrauen zu haben. Ansonsten wird es schwierig. Ich konnte mich nach der Operation von Tag zu Tag verbessern. Ich fühle, dass ich nach wie vor Fortschritte mache, was sehr positiv zu werten ist. Ich möchte meinen Rhythmus beibehalten.“

„Ich konnte bei den beiden vergangenen Rennen gute Leistungen zeigen und bin darüber sehr froh. Ich freue mich auf die drei ausstehenden Rennen. Es war aus vielerlei Hinsicht eine schwierige Saison, doch zuletzt lief es besser. Ich war stärker und möchte dieses Level bei den kommenden Rennen halten. Es ist besser, die Saison auf einem Hoch zu beenden, bevor die neue Saison beginnt“, betont der MotoGP-Routinier, der in der Fahrerwertung momentan auf Position fünf liegt.

Auf Phillip Island gelang Pedrosa noch kein MotoGP-Sieg. „Der Kurs hat einige schöne Kurven. Es entstehen hier beim Fahren sehr schöne Bilder. Doch das Layout ist anspruchsvoll. Die Reifen werden ebenfalls stark beansprucht. Man muss eine gute Balance finden. Es ist nicht einfach, ein gutes Setup zu finden. Eine gute Balance ist für das Rennen besonders wichtig“, berichtet der langjährige Honda-Werkspilot.

Und gerade bei der Setuparbeit hat Honda momentan Probleme. Pedrosa und Teamkollege Marc Marquez tun sich schwer, Wochenende für Wochenende das Maximum aus der Honda RC213V herauszuholen. Auch die Satelliten-Piloten bei LCR und Marc VDS haben Schwierigkeiten, die Factory-Honda perfekt abzustimmen. 2016 muss HRC Fortschritte erzielen, wenn man die konstant schnellen Yamaha-Werkspiloten herausfordern möchte.

„Momentan haben wir Probleme bei der Setuparbeit. Auf einigen Kursen haben wir weniger Probleme, was auf das jeweilige Layout zurückzuführen ist. Manchmal sind wir näher dran am Optimum, doch bei anderen Strecken können wir das Potenzial nicht ausschöpfen. Ich erwarte, dass es bei den ausstehenden Rennen immer wieder Hochs und Tiefs geben wird, doch für die neue Saison müssen wir das Motorrad verbessern, damit wir stärker sind als in diesem Jahr“, so Pedrosa.

Text von Sebastian Fränzschky

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