Randy de Puniet © Aspar

© Aspar – Randy de Puniet wird schon in dieser Woche eine MotoGp-Suzuki testen

In der vergangenen Woche hatte Randy de Puniet angedeutet, dass ein Test für Suzuki noch in diesem Jahr stattfinden könnte, doch nun geht es schneller als gedacht.

Schon in dieser Woche wird der Franzose in Motegi ein MotoGP-Motorrad des japanischen Herstellers testen: „Ich reise am Montag nach Japan, um mit Suzuki in Motegi zu testen“, bestätigte der Franzose nach dem Rennen in Le Mans gegenüber ‚motogp.com‘. De Puniet hatte bereits Ende 2011 für Suzuki getestet.

Der jetzige Testeinsatz ist für den Aspar-Piloten nach dem Ausfall bei seinem Heimrennen auch eine Art Frustbewältigung: „Das ist gut, denn so kann ich das Rennen schnell vergessen und es ist auch eine gute Vorbereitung für Mugello. Ich bin bereit, um auf Anhieb schnell zu sein. Das wird eine gute Erfahrung für mich, ich hoffe, gute Arbeit zu leisten“, so de Puniet. Erst am vergangenen Donnerstag hatte der 32-Jährige Kontakte zu den Japanern bestätigt.

„Wir sprechen seit einigen Monaten mit Suzuki. Das könnte eine großartige Chance für mich sein“, sagte er. „Doch im Moment ist es noch zu zeitig, um darüber zu sprechen. Wenn ich der Suzuki-Testfahrer werde, dann wäre das eine gute Sache, um sich vorzubereiten.“ Bisher wurde der Suzuki-Prototyp von Ex-Grand-Prix-Pilot Noboatsu Aoki getestet.

Suzuki, die Ende 2011 aus der MotoGP ausgestiegen waren, bereiten derzeit eine Rückkehr in die Königsklasse des Motorrad-Rennsports vor. Schon im kommenden Jahr könnten die Japaner das Feld der Prototypen verstärken. Auch ein erste Auftritt des neuen Motorrads in Europa steht bevor. Suzuki plant, im Juni am Test in Barcelona teilzunehmen und sich somit erstmals der Konkurrenz zu stellen. Ob dann Aoki oder de Puniet auf dem Motorrad sitzen werden, steht noch nicht fest.

Eine Hürde für das Comeback von Suzuki ist noch die Suche nach einem Team. Die Dorna hatte schon im vergangenen Jahr klargestellt, dass die Japaner ein bestehendes Team übernehmen müssen und kein neu aufgestelltes Werksteam in die MotoGP schicken dürfen. Als mögliches Einsatzteam kommt die Aspar-Mannschaft von Jorge Martinez in Frage. Dort fährt derzeit: Randy de Puniet. So schließt sich der Kreis.

Text von Markus Lüttgens

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