Carlos Checa © Ducati

© Ducati – Carlos Checa reist nach dem Sturz in Australien ohne Punkte nach Aragon

Bis zum Start des ersten Rennens in Phillip Island sah es für Ducati Alstare nach einem Einstand nach Maß aus. Doch der Sturz von Carlos Checa ließ die Siegträume platzen. Auch Ayrton Badovini überstand das Rennwochenende in Australien nicht unbeschadet und ist nach wie vor nicht richtig gesund. Bis vor wenigen Tagen musste Badovini noch mit Krücken durch die Gegend spazieren. Und auch Checa ist nach seinem schweren Sturz noch nicht wieder vollkommen fit.

„Gesundheitlich betrachtet bin ich mehr oder weniger okay. Ich kann immer noch nicht richtig Radfahren oder Rennen gehen, doch ich konnte im Fitnessstudio trainieren und erwarte nicht, dass ich Schwierigkeiten beim Fahren haben werde. Mental fühle ich mich stark. Ich bin bereit für die kommenden Rennen“, erklärt Checa, der sich schwer tut, die Kräfteverhältnisse in Spanien vorauszusagen.

„Bevor wir nicht auf der Strecke sind, kann ich keine richtigen Prognosen abgeben. Wir beginnen mit unserem Basis-Setup und wenn ich auf dem Motorrad sitze, sehen wir, was wir ausrichten können. Es hängt immer von den Bedingungen ab, den Gripverhältnissen und deren Verschleiß“, schildert der Weltmeister von 2011. „Ich war vergangene Woche in Aragon, um das Entwicklungsteam beim Testen zu beobachten.“

„Sie haben viel an der Elektronik gearbeitet, die gut funktioniert, und an der Traktionskontrolle. Diese Testarbeiten können wir während einem Rennwochenende nicht durchführen, weil sie zu viel Zeit rauben. Zudem haben wir nur ein Motorrad. Deshalb sollte uns die Arbeit, die während des Tests bewältigt wurde, nützliche Informationen und Parameter für Aragon geben. Ich hoffe, das ich mich in Aragon sowohl beim Motorrad als auch bei mir selbst steigern kann“, so Checa, der bisher noch nicht in Aragon gewinnen konnte. 2011 fiel der Spanier im ersten Lauf aus und wurde im zweiten Dritter. Im vergangenen Jahr stieg Checa in Lauf eins als Dritter aufs Podium und kam in Lauf zwei nicht über Platz sieben hinaus.

Teamkollege Badovini fuhr im vergangenen Jahr zwei Mal in die Top 10. Ob er 2013 zu mehr im Stande sein wird, darf auf Grund der gesundheitlichen Probleme bezweifelt werden. „Ich habe mich im Kraftraum auf die Arbeit an meinem Oberkörper und meinen Armen konzentriert, weil ich nach wie vor wenig mit meinen Beinen anstellen kann“, bemerkt er. „Zu Beginn war es sehr schwierig, meinen Fuß zu belasten. Deshalb musste ich bis vor ein paar Tagen Krücken verwenden.“

„Nun kann ich recht gut laufen und Treppen steigen. Doch ich habe meine komplette Mobilität noch nicht zurückerlangt. Ich habe mit den Leuten vom Clinica Mobile gearbeitet. Wir haben versucht, mir meinen Stiefel anzuziehen und die Rennposition einzunehmen“, berichtet der Ducati-Pilot. „Es tat nicht weh und ich erwarte keine echten Probleme, wenn ich fahre. Es sollte auf den Fußrasten nicht so schlimm sein.“

„Aragon ist ein Kurs, der mir Spaß macht. Es ist in meinem Fall von Vorteil, dass es ein Kurs ist, der physisch nicht so anstrengend ist. Ich habe also die Chance, mich ein bisschen zu erholen. Vermutlich wird es nicht besonders warm. Auf den beiden Geraden haben wir immer noch Nachteile. Wir müssen also daran arbeiten, diese zu beheben. Doch ich bin guten Mutes“, erklärt Badovini.

Text von Sebastian Fränzschky

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