Chaz Davies - © Ducati

© Ducati – Ducati-Werkspilot Chaz Davies fuhr in Imola in seiner eigenen Welt

Ducati-Festspiele in Imola: Chaz Davies brillierte am Wochenende vor den italienischen Superbike-Fans und sicherte sich 50 Punkte, die ihn im Kampf um den Titel zehn Zähler näher an WM-Leader Jonathan Rea heranbringen.

Beim zweiten Lauf kontrollierte Davies das Tempo vom Start weg und fuhr an der Spitze ein einsames Rennen. Im Ziel hatte er beruhigende vier Sekunden Vorsprung auf die beiden Kawasaki-Werkspiloten.

„Es war ein unglaubliches Wochenende, vom Beginn bis zum Ende“, jubelt Davies, der seit dem Europaauftakt in Aragon auf Augenhöhe zu den Kawasakis ist. „Die jüngsten Verbesserungen von Ducati, die in Aragon vorgestellt wurden, erlaubten es uns, bei jedem Rennen um den Sieg zu kämpfen. Es ist etwas Besonderes, hier in Imola zu gewinnen, weil es Ducatis Heimrennen ist. Es ist unglaublich, beide Rennen gewonnen zu haben.“

In der Nacht zum Sonntag regnete es in Imola. Das befürchtete Regenrennen blieb aber aus. „Die Bedingungen waren anders, doch ich konnte von der ersten Runde an einen Vorsprung herausfahren. In Runde neun leistete ich mir ein paar Fehler und verlor eine Sekunde, doch das half mir, bis zur Zieldurchfahrt konzentriert zu bleiben“, berichtet der Imola-Sieger.


Nach fünf Rennwochenenden liegt Davies 35 Punkte zurück. Schrumpft Reas Vorsprung in Malaysia weiter? „Wir reisen mit Zuversicht nach Sepang. Unser Paket ist stärker als im Vorjahr, als ich Malaysia mit einem zweiten Platz und einem Sieg verließ. Unser Ziel ist es, den Schwung zu erhalten und den Rückstand in der Meisterschaft weiter zu verkleinern“, erklärt Davies kämpferisch.

Teamkollege Davide Giugliano konnte Davies‘ Tempo in Imola nicht mitgehen. Mit Platz vier am Sonntag war der Italiener aber sehr zufrieden. „Uns gelang beim Setup ein weiterer Schritt. Ich hätte vielleicht ums Podium kämpfen können, da mein Tempo dem von Sykes entsprach, doch ich hatte in der Anfangsphase Probleme, den Hinterreifen auf Temperatur zu bekommen“, berichtet der Ducati-Pilot.

„Verglichen mit den vergangenen Rennwochenenden war dieses hier positiv. Zwei Top-5-Ergebnisse motivieren mich, um wieder auf den richtigen Weg zu finden“, schildert Giugliano, der um seine Zukunft im Team fährt. „Ich möchte den Ducati-Fans danken, die mir trotz der Schwierigkeiten ihre Wärme gaben. In Sepang erwarte ich auf Grund des das Klimas und der Streckenführung erneut einen harten Kampf, doch wir geben nicht auf“, so der Italiener.

Text von Sebastian Fränzschky

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