Andrea Iannone - © Ducati

© Ducati – Werksfahrer Andrea Iannone drehte am Mittwoch nur eine handvoll Runden

Ein Ducati-Kundenfahrer an der Spitze, das Werksteam bleibt weitestgehend an der Box. So lautet die Kurzzusammenfassung der italienischen Mannschaft nach dem ersten Testtag in Australien.

Pramac-Fahrer Danilo Petrucci stellte in der letzten Stunde auf trockener Piste mit Slicks die Tagesbestzeit auf. Pramac zeigte am Mittwoch eine geschlossen gute Leistung, denn auch Scott Redding war als Vierter vorne dabei, auch wenn die Rundenzeiten keine Aussagekraft hatten. Redding war mit 41 Runden der fleißigste Fahrer des Tages.

„Ich freue mich, dass ich so konkurrenzfähig bin“, lacht Petrucci nach seiner zweiten Tagesbestzeit in diesem Winter. Schon in Sepang war der Italiener an einem Tag der Schnellste. „Mit diesen guten Gefühlen ist es ein schöner Saisonstart. Ich hoffe, dass ich auch Bestzeit fahren kann, wenn es zählt. Es ist aber immer schön, wenn man einen Arbeitstag auf dem ersten Platz beendet.“ Petrucci nutzte natürlich die trockene Strecke optimal, während viele Fahrer am Ende an der Box blieben.

Schon im Vorjahr überraschte Petrucci mit seinem Husarenritt beim Regenrennen in Silverstone. Nun war er erstmals mit den Regenreifen von Michelin unterwegs. „Es war sehr schwierig. Am Vormittag waren die Bedingungen nicht großartig. Ich bin nur einige Runden gefahren, wobei wir wichtige Daten gesammelt haben“, berichtet der Italiener. Wichtig waren auch die Kilometer mit Slicks. „Prinzipiell bin ich zwei Versuche gefahren, damit wir verstehen, in welche Richtung wir mit dem Bike gehen müssen.“

Dagegen war vom Werksteam nicht viel zu sehen. Andrea Iannone drehte lediglich neun Runden, Andrea Dovizioso stellte keine Zeit auf. „Für mich war es heute ein verlorener Tag. Am Vormittag hätte ich auf die Strecke gehen können, als es stärker regnete“, sagt Dovizioso, aber er entschied sich anders: „Ich bevorzugte abzuwarten. Allerdings hat sich die Situation nicht gebessert, die Strecke blieb nass.“ Am Nachmittag absolvierte „Dovi“ einige Installationsrunden, um Kleinigkeiten zu überprüfen.

Etwas mehr beschäftigt war sein Teamkollege Iannone: „Ein seltsamer Tag. Leider konnten wir nicht die geplante Arbeit erledigen. Am Nachmittag bin ich lediglich sieben Runden mit der Desmosedici 2016 gefahren“, so der Italiener über seinen limitierten Arbeitstag. „Hoffentlich ist morgen mehr Zeit, weil wir viele Dinge testen müssen.“ Das Ducati-Werksteam will beim abschließenden Wintertest in Katar nur noch mit dem neuen Motorrad arbeiten.

Text von Gerald Dirnbeck

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