Danilo Petrucci - © Pramac

© Pramac – Danilo Petrucci war deutlich schneller als die Ducati-Werkspiloten

Die Leistungsfähigkeit der Ducati Desmosedici GP14.2 und der GP15 in Verbindung mit den neuen Michelin-Reifen überrascht.

Am zweiten Testtag in Sepang gelingt es Pramac-Pilot Danilo Petrucci, die Bestzeit aufzustellen. Markenkollege Hector Barbera wird beinahe den kompletten Tag auf Position zwei geführt und wird in letzter Minute von Yamaha-Werkspilot Jorge Lorenzo auf die dritte Position verwiesen.

Sollte es am Mittwoch regnen, dann verlässt Petrucci Sepang als schnellster Fahrer. Doch der Italiener gibt sich bescheiden: „Ich glaube nicht, dass es die schnellste Zeit des Tests sein wird. Gegen Ende waren viele Fahrer schnell. Lorenzo konnte sich mit dem harten Reifen verbessern. Ich gehe davon aus, dass er morgen Vormittag sehr stark sein wird. Aber auch Valentino (Rossi), Marquez und Crutchlow sind schnell“, bemerkt der Pramac-Pilot.

„Ich bin aber sehr froh, den zweiten Tag als Schnellster zu beenden. Das ist wirklich toll. Wir fanden am Vormittag ein gutes Setup, doch am Nachmittag hatte ich zu kämpfen“, gesteht Petrucci, der bei den hohen Temperaturen am Nachmittag nicht ganz so stark war wie am Vormittag. „Der Asphalt war ziemlich schmierig, was mich etwas besorgt, denn die Rennen finden immer am Nachmittag statt.“

„Mittwoch probieren wir ein paar Dinge, doch die Basis ist bereits sehr gut. Mein Team hat gut gearbeitet“, lobt der Ducati-Pilot, der von der Performance der GP15 etwas überrascht ist. „Die Ducati-Fahrer sind ziemlich schnell, auch Stoner ist flott unterwegs. Ich folgte ihm am Nachmittag. Er war sehr schnell. Wenn er zurückkehrt, dann wird er nicht nur für mich ein sehr großes Problem darstellen (lacht; Anm. d. Red.). Ducati hat über den Winter sehr gut gearbeitet.“

Markenkollege Barbera war ebenfalls extrem erfreut, wie schlagkräftig seine 2014er-Ducati in Verbindung mit den Michelin-Reifen ist. „Ich habe ein sehr gutes Gefühl für das Motorrad und die Reifen. Vor allem mit dem weichen Reifen kam ich sehr gut zurecht. Leider konnten wir diese Option nach dem Sturz von Loris (Baz) nicht mehr verwenden“, bemerkt der Spanier.

Barbera kennt die Ducati bereits aus der Saison 2015 und weiß sehr gut, wie das Motorrad reagiert. „Das Motorrad entspricht dem Motorrad aus dem Vorjahr. Das Gefühl entspricht dem aus dem Vorjahr. Ich fühle mich auf dem Motorrad sehr wohl“, bestätigt der Avintia-Pilot, der am Dienstag 0,292 Sekunden auf die Tagesbestzeit von Petrucci verlor. Andrea Iannone war am zweiten Tag der beste Ducati-Werkspilot, hatte aber als Achtplatzierter schon 0,957 Sekunden Rückstand auf Petrucci.

Die Testzeiten aus Sepang (Dienstag):
01 Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) – 2:00.095 Minuten (46 Runden)
02 Jorge Lorenzo (Yamaha) +0,060 Sekunden (32)
03 Hector Barbera (Avintia-Ducati) +0,292 (32)
04 Marc Marquez (Honda) +0,748 (52)
05 Cal Crutchow (LCR-Honda) +0,804 (55)
06 Valentino Rossi (Yamaha) +0,926 (54)
07 Scott Redding (Pramac-Ducati) +0,954 (42)
08 Andrea Iannone (Ducati) +0,957 (39)
09 Casey Stoner (Ducati) +1,008 (45)
10 Bradley Smith (Tech-3-Yamaha) +1,012 (59)
11 Maverick Vinales (Suzuki) +1,326 (59)
12 Dani Pedrosa (Honda) +1,380 (36)
13 Yonny Hernandez (Aspar-Ducati) +1,549 (41)
14 Andrea Dovizioso (Ducati) +1,628 (35)
15 Pol Espargaro (Tech-3-Yamaha) +1,897 (32)
16 Aleix Espargaro (Suzuki) +1,997 (39)
17 Tito Rabat (Marc-VDS-Honda) +2,233 (54)
18 Stefan Bradl (Aprilia) +2,277 (45)
19 Loris Baz (Avintia-Ducati) +2,516 (26)
20 Katsuyuki Nakasuga (Yamaha) +2,596 (43)
21 Alvaro Bautista (Aprilia) +2,781 (52)

Text von Sebastian Fränzschky

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