© Ducati - Bei Ducati freut man sich bereits auf die Vergleichstests in Malaysia

Am vergangenen Wochenende wollte Valentino Rossi beim Grand Prix von Australien nichts so recht gelingen. Im Training für der neunmalige Weltmeister der Konkurrenz deutlich hinterher und wurde dabei auch von seinem Teamkollegen Nicky Hayden klar distanziert. Im Rennen schied Rossi nach 13 Runden aus, während Hayden als Siebter immerhin neun WM-Zähler rettete. Ducati stehen weiterhin schwierige Zeiten bevor.

Doch am kommenden Rennwochenende in Malaysia soll es bei den Italienern wieder aufwärts gehen. „Ich mag die Strecke in Sepang sehr, auch wenn die Witterungsbedingungen immer extrem sind“, sagt Rossi. „In Australien hatten wir nicht viel Glück. Außerdem mussten wir härter als erwartet am Setup arbeiten. Wir hoffen, dass wir das in Malaysia ab Freitag besser hinbekommen.“

Immerhin kann Ducati – wie die anderen Hersteller auch – in Sepang auf die im Winter an gleicher Stelle gesammelten Testdaten zurückgreifen. „Wir werden dann vergleichen können, wo wir im Vergleich zu den Test stehen. Wir haben viele Tage in Sepang getestet. Es wird also interessant sein zu sehen, die Dinge, die wir jetzt haben, mit dem zu vergleichen, was uns damals vorlag.“

Apropos Tests: Die in der MotoGP diskutierte Regeländerung, wonach sämtliche Werksfahrer ab 2012 wieder so häufig testen können wie sie wollen, stößt bei Rossi erwartungsgemäß auf ein positives Echo. „Für uns sind das gute Neuigkeiten, denn dann werden wir in der Lage sein, etwas mehr zu testen und den Abstand zu reduzieren“, wird der 32-Jährige von ‚bikesportnews.com‘ zitiert.

Bislang dürfen Werkspiloten an maximal acht Tagen außerhalb der offiziellen MotoGP-Testfahrten ihre Maschinen ausprobieren. Es sei allerdings nicht wichtig, wie oft man teste, sondern wie und was man ausprobiere, stellt Rossi klar. Dennoch können zusätzliche Testtage angesichts des strammen Entwicklungsprogramms bei Ducati nicht schaden. „Es gibt immer noch viele Dinge, die wir testen müssen. Wir hoffen, dass es die richtigen Sachen sind.“

Sepang eignet sich gut für Vergleichstests

In Malaysia steht aber zunächst die Weiterentwicklung der GP11.1 auf dem Plan. „Sowohl für das Rennen als auch um Informationen für das Arbeitsprogramm hinsichtlich 2012“, sagt Teammanager Vittoriano Guareschi. In diesem Zusammenhang komme der Vergleich der aktuellen Maschine mit dem Stand der Wintertests gerade recht, um ein umfassendes Feedback über die bisherige Entwicklung in dieser Saison zu erhalten.

Außerdem eigne sich die 5,5 Kilometer lange Rennstrecke vor den Toren Kuala Lumpurs dafür perfekt. „Der Kurs in Sepang ist eine gute Mischung aus allem, weshalb man ein Motorrad braucht, das alles gut kann“, meint Hayden. „Es gibt einige lange Geraden, auf denen man ein schnelles Bike, das gut bremst, braucht.“ Aber auch in den langsamen Haarnadelkurven sei die Maschine ebenso wie der Fahrer gefordert.

Text von Lennart Schmid

Motorsport-Total.com
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