Andrea Iannone - © Ducati

© Ducati – Andrea Iannone war am Mittwoch minimal langsamer als Andrea Dovizioso

Das Ducati-Werksteam hat am Mittwoch und Donnerstag die Chance genutzt und nach dem Test in Valencia einen Zweitages-Test in Jerez absolviert. Die neue 2015er-Maschine kam noch nicht zum Einsatz. Corse-Chef Luigi Dall’Igna arbeitet noch fieberhaft an der neuen GP15. Dennoch war der Jerez-Test für Ducati wichtig. Das Team wollte die Eindrücke aus Valencia bestätigen und Setups testen, die auch Relevanz für die GP15 haben. Zudem sammelte Testpilot Michele Pirro mit der Labormaschine Erfahrungen.

Am Mittwoch setzten sich die beiden Werks-Ducati-Piloten an die Spitze der Zeitenliste. Andrea Dovizioso wurde mit 1:38.9 Minuten gestoppt und war damit schneller als am Rennwochenende. „Wir mussten Setups testen, um genaue Informationen für die 2015er-Maschine zu sammeln. Wir leisteten am Mittwoch gute Arbeit und verbrachten den kompletten Tag auf der Strecke“, berichtet der Italiener. „Es lief alles nach Plan.“

„Ich fuhr eine sehr gute Rundenzeit. So schnell war ich noch nie in Jerez. Auch wenn ich die Rundenzeiten nicht als besonders wichtig einstufe, weil unsere Gegner nicht vor Ort waren, schenkt es mir sehr viel Freude“, gibt „Dovi“ zu. „Wir waren den kompletten Tag schnell – mit gebrauchten, harten und weichen Reifen. Das ist eine weitere Bestätigung, dass wir das Motorrad seit der Saisonhalbzeit verbessert haben.“

„Wir waren schneller als am Rennwochenende. Am Donnerstag verzichtete ich auf Grund der Wetterbedingungen auf weitere Runden. Doch wir hatten ohnehin nicht mehr viele Dinge zu testen“, so Dovizioso. Teamkollege Andrea Iannone war am Mittwoch nur eine Zehntelsekunde langsamer und drehte am Donnerstag einige Runden im Nassen, bevor das Team zusammenpackte.

„Mittwoch war ein ziemlich positiver Tag, weil ich viele Setups probieren konnte. Wir konnten einige Zweifel aus dem Weg räumen und das bestätigen, was wir in Valencia getestet hatten. Am Ende war ich schneller als am Rennwochenende“, erklärt Iannone. „Selbst mit dem harten Reifen konnte ich eine gute Rundenzeit fahren. Ich bin ziemlich zufrieden, wie dieser letzte Test des Jahres verlief.“

„Wir haben an den beiden Tagen für unser neues Motorrad sehr viele Informationen gesammelt. Zudem fühle ich mich in meinem neuen Team sehr wohl. Ich mag die Jungs in der Box sehr und bin zufrieden, wie wir zusammen arbeiten“, berichtet der ehemalige Pramac-Pilot. Testpilot Pirro wird am Freitag Tests für Michelin absolvieren. Diese finden aber unter Geheimhaltung statt.

Am Mittwoch war Pirro etwa sechs Zehntelsekunden langsamer als Dovizioso. „Alles in allem war Mittwoch ein sehr guter Tag, weil wir viele Dinge bei der Elektronik und am Chassis probieren konnten. Ich fuhre eine 1:40.5er-Zeit, was nicht besonders schnell ist, doch wir konzentrierten uns nicht auf eine schnelle Runde. Am Donnerstag arbeiteten wir bei nassen Bedingungen weiter an der Elektronik. Am Freitag folgen Reifentests“, so der Testpilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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