Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Darf Marc Marquez am Sonntag in Motegi bereits den WM-Titel bejubeln?

Marc Marquez hat gute Erinnerungen an Motegi. 2014 machte der Honda-Pilot ausgerechnet beim Heimspiel seines Arbeitgebers seinen zweiten MotoGP-Titel perfekt.

Auch in diesem Jahr könnte sich der Spanier in Japan erneut vorzeitig zum Champion krönen. 52 Zähler beträgt aktuell sein Vorsprung auf Valentino Rossi. Somit müsste Marquez das Rennen in Motegi auf jeden Fall gewinnen, wenn er eine vorzeitige Entscheidung erzwingen möchte. Außerdem dürfte Rossi maximal 15. werden.

Der Spanier selbst hält allerdings relativ wenig von diesen Rechenspielen. Er möchte sich voll und ganz auf die anstrengende Zeit mit drei Rennen in drei Wochen konzentrieren. „Es ist immer eine anstrengende Saisonphase, denn es sind drei Rennen in Folge in verschiedenen Zeitzonen und mit verschiedenen Bedingungen. Wir müssen ruhig bleiben und die gleiche Herangehensweise wie in der gesamten Saison an den Tag legen“, warnt Marquez.

Von Motegi geht es direkt weiter nach Phillip Island und von dort aus nach Malaysia. Zum Saisonfinale in Valencia dürfte Marquez dann aller Voraussicht nach schon als neuer Champion reisen. „Der Große Preis von Japan ist wichtig für uns, denn es ist Hondas Heimrennen“, weiß Marquez. Gleichzeitig erinnert er aber auch: „Dieser Kurs war für uns immer etwas schwierig.“

„Während Aragon eine Strecke war, auf der ich angreifen wollte, geht es in Motegi darum, so wenig Punkte wie möglich abzugeben“, gibt sich Marquez zurückhaltend. Eine Entscheidung im Titelkampf scheint für ihn also an diesem Wochenende noch kein Thema zu sein. Ohnehin konnte Marquez in der Königsklasse noch nie in Motegi gewinnen. Seinen letzten Erfolg feierte er dort 2012 in der Moto2.

Ganz anders Teamkollege Dani Pedrosa: Der Spanier holte in den vergangenen fünf Jahren drei Siege in Motegi – zuletzt in der vergangenen Saison. „Motegi ist eine mehr Lieblingsstrecken“, erklärt Pedrosa wenig überraschend und ergänzt: „Natürlich wollen wir vor unseren japanischen Fans das bestmögliche Ergebnis holen, aber wir müssen von Anfang an am Bike und an den Reifen arbeiten. Dann werden wir sehen, ob wir wieder so konkurrenzfähig wie zuletzt sein können.“

Text von Ruben Zimmermann

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