Esteve Rabat © Marc VDS

© Marc VDS – Esteve Rabat hatte bei einem heftigen Highsider in Kurve zwei viel Glück

Für vier Moto2-Fahrer ging am Mittwoch der Reifentest für Dunlop in Australien (Phillip Island) zu Ende. Esteve „Tito“ Rabat setzte seine starke Form fort und fuhr erneut die Bestzeit. Der Spanier, der sich im Winter zum WM-Favoriten gemausert hat, wurde in 1:32,194 Minuten gestoppt. Damit blieb er einen Tick über seiner Dienstagszeit. Allerdings fuhr Rabat am Mittwoch nur 40 Runden, denn nach einem bösten Sturz musste er den Tag vorzeitig beenden.

„Ich hatte in Kurve zwei einen heftigen Highsider und habe etwas Schmerzen. Ich hatte aber Glück, dass ich nur Schmerzen habe“, sagt Rabat zu seinem Missgeschick. Mit den Dunlop-Reifen zeigte sich der Kalex-Fahrer zufrieden. Sein Marc-VDS-Teamkollege Mika Kallio kam heute auf eine beste Runde in 1:33,149 Minuten. Damit reihte sich der Finne hinter Jordi Torres (Suter) auf Rang drei ein.

Torres fuhr mit 61 Runden auch die meisten Kilometer des Tages. Kallio kam auf 61 Umläufe: „Ich konte eine Rennsimulation abspulen“, sagt der Finne bei ‚MotoGP.com‘. „Das war der Plan. Ich habe den Hinterreifen gecheckt, der für das Rennen gut sein wird.“ Allerdings verhielten sich die Reifen merkwürdig: „Zu Beginn der Rennsimulation hatte ich kein gutes Gefühl für die Reifen und die Rundenzeit war auch nicht gut.“

„Mit jeder Runde wurde es besser und besser, und am Ende bin ich meine schnellste Zeit gefahren. Der Hinterreifen ist sehr langlebig, aber aus irgendeinem Grund fehlt in den ersten Runden der Grip.“ Der Aspar-Teamkollege von Torres, Nicolas Terol, kam heute mit dem wechselhaften Wetter nicht ganz klar. Teilweise regnete es und es war sehr windig.

„Für mich war es nicht der beste Tag, denn es liegt mir nicht, wenn der Wind so stark bläst“, so der Spanier bei ‚MotoGP.com‘. Dennoch stellt er Dunlop ein gutes Zeugnis aus: „Ich glaube aber, dass die Reifen bereit sind, denn von der ersten bis zur letzten Runde ist das Gefühl gleich.“

Die Moto2-Testzeiten aus Phillip Island (Mittwoch):

01. Esteve Rabat (Kalex) – 1:32,194 Minuten (40 Runden)
02. Jordi Torres (Suter) – 1:32,998 (77)
03. Mika Kallio (Kalex) – 1:33,149 (61)
04. Nico Terol (Suter) – 1:34,443 (53)

Text von Gerald Dirnbeck

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