Maverick Vinales - © www.suzuki-racing.com

© www.suzuki-racing.com – Ist Suzuki-Pilot Maverick Vinales beim Saisonauftakt ein Kandidat für den Sieg?

Suzuki-Werkspilot Maverick Vinales könnte in der neuen Saison eine ernste Gefahr für die etablierten Hersteller und Fahrer sein.

Der junge Spanier demonstrierte am zweiten Tag des Katar-Tests mit der Tagesbestzeit eindrucksvoll, wie groß das Potenzial der GSX-RR ist. Vinales umrundete den Losail International Circuit in 1:55.436 Minuten und war minimal schneller als Andrea Iannone (Ducati) und Jorge Lorenzo (Yamaha).

„Es war ein weiterer positiver Tag, nicht nur wegen der schnellsten Runde sondern auch wegen der Arbeit, die wir bewältigen konnten. Unsere Schritt-für-Schritt-Herangehensweise zahlt sich aus. Meine Rundenzeiten sind gut. Mein Tempo ist konstant hoch“, bilanziert Vinales. „Obwohl wir uns auf die Rennperformance konzentriert haben, konnte ich die schnellste Runde fahren. Das schenkt mit sehr viel Hoffnung.“

Unklarheit herrscht nach wie vor, was die Wahl des Rahmens angeht: „Ich arbeite noch daran, zu entscheiden, ob ich das 2015er oder das 2016er-Chassis verwende. Wir sind uns nach wie vor unsicher und sehen Raum für Verbesserungen. Meine schnellste Runde fuhr ich mit dem 2015er-Chassis. Die Rundenzeiten mit dem alten und dem neuen Chassis liegen eng beieinander. Wir haben die Wahl“, grübelt der Suzuki-Pilot.

Im Gegensatz zu Teamkollege Aleix Espargaro verzichtete Vinales am Donnerstag auf den Test des neuen Getriebes. Suzuki entwickelte eine verbesserte Version des Seamless-Getriebes, die auch beim Herunterschalten nahtlos die Gänge aneinanderreiht. Testfahrer Takuya Tsuda drehte in Katar schon viele Runden mit der Neuentwicklung. Vinales plant, am Freitag mit dem neuen Seamless-Getriebe auf die Strecke zu gehen.


„Da ich mich auf die Rennperformance konzentrierte, konnte ich das neue Seamless-Getriebe noch nicht testen. Ich überprüfte alle Komponenten der aktuellen Konfiguration. Freitag wird vermutlich der richtige Zeitpunkt sein, um es zu testen, auch wenn wir einen Longrun fahren möchten, um unsere Konstanz zu überprüfen“, erklärt der ehemalige Moto3-Weltmeister. „Bisher bin ich positiv gestimmt. Die Bestzeit ist gut, auch wenn ich mir bewusst bin, dass noch viel zu tun ist.“

Text von Sebastian Fränzschky

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