Fernando Alonso - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Fernando Alonso im Gespräch mit Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta

Formel-1-Star Fernando Alonso schlüpfte am vergangenen Wochenende in die Rolle des Fans und besuchte den Grand Prix von Italien in Mugello.

Während in der Königsklasse des Automobilrennsports die Zuschauerzahlen rückläufig sind, boomt die Motorrad-WM weiter. Alleine in Mugello versammelten sich 100.000 Fans auf den Tribünen und den Hügeln rund um die Rennstrecke in der Toskana.

„Es ist ein fantastisches Wochenende“, strahlt der zweimalige Formel-1-Weltmeister und schwärmt von der tollen Atmosphäre: „Die Pole-Position von Valentino war natürlich ein weiterer Schub für die Zuschauerzahlen.“ Alonso war in Zivilkleidung vor Ort und nahm keine Sponsorentermine oder ähnliches wahr. Als Honda-Mann unterhielt er sich natürlich mit Marc Marquez und Dani Pedrosa sowie mit HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto.


Mugello ist zwar nicht Teil des Formel-1-Kalenders, aber es gab in den vergangenen Jahren Testfahrten auf diesem Kurs. Zum letzten Mal fand Anfang Mai 2012 ein dreitägiger Test in Mugello statt. Alonso fuhr damals noch für Ferrari. Somit kennt er die malerische Strecke aus dem Formel-1-Cockpit. Dass er nun die MotoGP-Stars hautnah in Action erlebte, fand der Spanier extrem beeindruckend.

„Es ist unglaublich, sehr beeindruckend! Vor Kurve 1 bewegt sich das Bike bei 350 km/h“, spricht Alonso eine der schnellsten Stellen des Jahres an. Die Formel 1 erreichte 2012 nicht dieses Tempo auf der 1,1 Kilometer langen Zielgeraden. Deshalb hat Alonso großen Respekt vor den MotoGP-Fahrern: „Sie sind Helden. Das live zu sehen, ist sehr beeindruckend und ganz anders als im Fernsehen.“

Anfang Dezember 2015 durfte Alonso selbst die Honda RC213V ausprobieren. Bei der Saisonabschlussfeier von Honda drehte er in Motegi einige Runden und hatte als Instruktor Marquez zur Seite. Auch wenn es nur Showrunden waren, zeigte sich Alonso schon damals schwer beeindruckt von den MotoGP-Prototypen.

Text von Gerald Dirnbeck

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