© Ducati - Valentino Rossi und Ducati zogen bei den Tests alle Augen auf sich

Bei Yamaha war Masao Furusawa der Entwicklungschef für die Motorräder von Valentino Rossi. Mit dem Japaner pflegte der Ausnahmekönner ein enges Verhältnis. Nach dem Abgang des neunfachen Weltmeisters, zieht sich auch Furusawa vom aktiven Geschäft zurück und wird 2011 nur noch als Berater fungieren. Rossi hat mit dem Wechsel zu Ducati ein neues Kapitel seiner Karriere aufgeschlagen. Bisher ist der 31-Jährige mit der Desmosedici GP11 nicht auf Topzeiten gekommen. Neben der angeschlagenen Schulter wird auch am technischen Paket gefeilt.

So hat sich Ducati-Direktor Filippo Preziosi bei Furusawa, seinem eigentlichen Gegner, über Yamaha und Rossi unterhalten. „Die Geschichte wiederholt sich. Filippo ist zu mir gekommen und hat mir viele Fragen gestellt“, wird Furusawa von ‚Crash.net‘ zitiert. „Seine letzte Frage war, ob ich auch zu Ducati komme“, sagt der Japaner und schmunzelt. „Nein, nein! Ich habe ihm aber viele Hinweise gegeben, wie man gewinnen kann. Es scheint, als hätte er meine Strategie kopiert.“

Das Gespräch fand vor dem Valencia-Test im vergangenen November statt. Also noch bevor Rossi seine ersten Runden auf der Ducati gedreht hatte. „Er hat mich und meine Frau zu einem Besuch in die Ducati-Fabrik eingeladen. Ich bin ein Ducati-Fan, also hat mich das berührt. Ich meine damit die Straßenmodelle und nicht die MotoGP. Ich bin kein Fan meiner Gegner.“

„Dann hat Filippo praktisch das gleiche getan wie ich 2004“, meint Furusawa. „Er hat zwei oder drei unterschiedliche Maschinen für Rossi in Valencia vorbereitet. Er musste dann die passende Maschine auswählen. Mehr kann ich dazu aber nicht sagen. Es scheint, dass Valentino mit der Ducati etwas verwirrt ist. Das ist gut! Valentino und ich sind aber weiterhin gut befreundet.“

„Manchmal ruft er mich an und ich gebe ihm einen Hinweis. Ich glaube, wir können die gute Basis aufrechterhalten. Ich brauche noch sein Autogramm für ein Poster. Ich bin immer noch ein Valentino-Fan.“

Text von Gerald Dimbeck

Motorsport-Total.com
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