Davide Giugliano - © Ducati

© Ducati – Glück im Unglück: Davide Giugliano hätte sich noch schwerer verletzten können

Nach dem vielversprechenden Testwinter reiste Ducati-Werkspilot Davide Giugliano voller Tatendrang nach Australien, um beim ersten Rennwochenende der Saison um Siege zu kämpfen.

Doch bereits am ersten Tag des traditionellen Tests vor dem Saisonauftakt war das Australien-Abenteuer des Italieners beendet. Bei einem schweren Highsider in Kurve elf brach sich der Ducati-Pilot zwei Lendenwirbel. Die Ärzte diagnostizierten eine Zwangspause von etwa 90 Tagen.

Momentan erholt sich Giugliano vom Horrorsturz. Die Ärzte haben Ruhe verschrieben: „Ich erhole mich langsam. Mir geht es gut. Es ist nie einfach, sich von einer Rückenverletzung zu erholen, doch ich konnte an den vergangenen Tagen Fortschritte erkennen. Momentan bleibt mir nichts anderes übrig, als mich auszuruhen und eine Magnettherapie über mich ergehen zu lassen“, erklärt er auf ‚WorldSBK.com‘. „In etwa zehn Tagen wird entschieden, ob ich mit der Reha beginnen kann.“

Giugliano war beim Sturz sofort klar, dass er sich einen Bruch zuzog. Noch vor dem Aufprall hatte der Italiener das Gefühl, sich etwas gebrochen zu haben: „Ich spürte sofort, dass ich mich verletzt habe. Das Adrenalin schoss durch den Körper. Ich hatte Angst, dass ich mir den Rücken gebrochen habe. Ich wollte sofort probieren, ob ich aufstehen kann. Da ich laufen konnte, ließ meine größte Angst nach.“

„Ich hatte starke Schmerzen, doch der Fakt, laufen zu können, sorgte für Erleichterung. Später bekam ich die Diagnose, dass Lendenwirbel gebrochen sind. Ich wusste, dass es verrückt wäre, zu versuchen, in Australien zu fahren“, berichtet Giugliano, der durch seine Dainese-Airbag-Kombi geschützt wurde: „Ich hatte Glück, den Sturz mit ein paar Frakturen überstanden zu haben. Es hätte viel schlimmer kommen können. Der Airbag hat auf jeden Fall dabei geholfen, schlimmere Verletzungen zu vermeiden.“

Den Ablauf hat der Ducati-Pilot noch genau im Kopf: „Ich hatte am Ausgang von Kurve elf einen Highsider. Es war ein sehr brutaler Highsider. Es ist eine Stelle des Kurses, an der es in der Vergangenheit schon viele Stürze gab, bei denen es auch einige Verletzungen zu beklagen gab. Ich wurde in die Luft geschleudert und denke, dass ich mir bereits dabei durch die schiere Gewalt des Abflugs etwas brach. Ich spürte, wie etwas vor dem Aufschlag brach“, so der Superbike-Pilot.

Text von Sebastian Fränzschky

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