Honda Werksteam 2013 © RACE-PRESS.com

Das Honda-Werksteam für die Saison 2013: Marc Marquez und Dani Pedrosa – © RACE-PRESS.com

(Motorsport-Total.com) – Nach dem Titelgewinn 2011 durch Casey Stoner musste Honda den prestigeträchtigen MotoGP-Fahrertitel 2012 wie schon in der Saison 2010 Jorge Lorenzo und Yamaha überlassen.

Geht es nach HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto, dann ist in der Saison 2013 wieder der größte Motorradhersteller der Welt an der Reihe. Mit den beiden Spaniern Dani Pedrosa und Marc Marquez verfügt man im Werksteam über ein schlagkräftiges Duo.

So nimmt Nakamato bei der Formulierung der Honda-Ziele für die Saison 2013 kein Blatt vor den Mund und erwartet nicht nur von Pedrosa Rennsiege. Der amtierende Vize-Champion präsentierte sich in der abgelaufenen Saison 2012 in der Form seines Lebens. Speziell in der zweiten Saisonhälfte machte Pedrosa Yamaha-Pilot Lorenzo wiederholt das Leben schwer: Von den elf Rennen im Anschluss an den Grand Prix der Niederlande in Assen gewann der Honda-Fahrer nicht weniger als sieben.

„Dani ist ein schneller Fahrer, der aber immer noch besser wird“, ist Nakamoto überzeugt. „Er hat in der Saison 2012 sieben Rennen gewonnen. Ich erwarte, dass er 2013 so weitermacht oder sich noch weiter steigert“, macht der Japaner deutlich, dass er vom kleingewachsenen Spanier nichts anderes als einen erneuten Angriff auf die WM-Krone – idealerweise mit erfolgreichem Abschluss – erwartet.

Nach dem Rücktritt von Ex-Weltmeister Stoner übernimmt Moto2-Champion Marquez in der kommenden Saison die Rolle des Pedrosa-Teamkollegen. Auch auf den erst 19-jährigen Spanier hält Nakamoto große Stücke: „Marc hat gezeigt, dass er viel Talent hat und in der Zukunft einer der tonangebenden Fahrer sein wird.“

„Die MotoGP-Maschine ist aber kein einfach zu fahrendes Motorrad“, sagt der HRC-Vizepräsident und fügt hinzu: „Er benötigt Erfahrung. Ich hoffe aber, dass er bereits in seiner Debütsaison Rennen gewinnen kann.“ In puncto Speed ist Marquez ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Die Frage wird sein, wie schnell er sich an die 1.000er-Honda gewöhnen und ob er seine Aggressivität kontrollieren kann.

Text von Mario Fritzsche

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