Marc Marquez - © Repsol

© Repsol – Ab 2014 bietet Honda eine Kundenversion der RC213V für eine Million Euro an

(Motorsport-Total.com) – Ab der Saison 2014 werden Honda und Yamaha interessierten MotoGP-Teams Alternativen zu den bisherigen CRT-Maschinen bieten. Honda wird insgesamt fünf Kundenversionen der RC213V zum Kauf anbieten. Yamaha stellt bis zu vier Teams einen Motor aus der M1 zur Verfügung.

Bisher werden die CRT-Motorräder von Superbike-Motoren angetrieben. Wie Drona-Chef Carmelo Ezpeleta gegenüber ‚MCN‘ bestätigte, soll das Honda-Motorrad nicht mehr als eine Million Euro kosten, die Leasinggebühr für den Yamaha-Motor soll maximal 800.000 Euro pro Jahr betragen.

Dadurch könnte die Anzahl der jetzigen CRT-Motorräder im Starterfeld 2014 deutlich sinken. 2013 sind zwölf der 24 gemeldeten MotoGP-Motorräder CRT. Die neue Klasse, bei der frei käufliche Chassis von einem auf einem Serienmotor basierenden Triebwerk angetrieben werden, war 2012 eingeführt worden, um das Starterfeld aufzufüllen. Die neue Kategorie ist jedoch umstritten, da die CRT nicht an die Leistung der Prototypen herankommen und mehr oder weniger in einer eigenen Liga fahren.

Ezpeleta denkt jedoch, dass sich nicht alle Teams für ein Honda-Motorrad oder einen Yamaha-Motor entscheiden werden. „Wenn sie der Ansicht sind, dass das Verhältnis zwischen Kosten und Performance bei den CRT besser ist, können sie diese weiterhin benutzen. Es hängt davon ab, ob man der Meinung ist, dass eine Honda für eine Million Euro die gleiche Qualität bietet wie eine ART oder ein anderes CRT-Motorrad“, so der Dorna-Boss.

Teams, welche die Kunden-Produkte von Honda oder Yamaha einsetzen werden, wird die Nutzung der Einheitselektronik und -software von Magneti Marelli vorgeschrieben. Das Tankvolumen darf 24 Liter betragen (21 bei den Prototypen). Die Angebote von Honda und Yamaha gelten 2014 jedoch nicht für Neueinsteiger: „Wer im kommenden Jahr eine Honda kaufen will, muss in diesem Jahr an der Meisterschaft teilnehmen“, so Ezpeleta.

Text von Markus Lüttgens

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