© Yamaha - Jeremy Burgess (l.) ist seinem Schützling Valentino Rossi zu Ducati gefolgt

Dass Casey Stoner seit Jahren zu den schnellsten Piloten der MotoGP zählt, ist nicht erst seit dessen WM-Gewinn 2007 bekannt. Doch eben seit diesem Titelgewinn ließ es der Australier in seinen Spitzenleistungen oftmals an der nötigen Kontinuität vermissen. Besonders in der vergangenen Saison machte er 25-Jährige seinem Spitznamen „Rolling Stoner“ alle Ehre, indem er sich zahlreiche Stürze leistete.

Am Ende der MotoGP-Saison stand für den damaligen Ducati-Piloten nur der vierte WM-Rang zu Buche. Der durch eine langwierige Schulterverletzung und einen Beinbruch beeinträchtigte Valentino Rossi hatte als Drittplatzierter acht Zähler mehr als Stoner auf dem Punktekonto – obwohl Rossi vier Rennen weniger bestritt und nur halb so viele gewann (zwei; Stoner: vier).

Für Rossis Renningenieur Jeremy Burgess liegt deshalb auf der Hand, woran es Stoner zuletzt gemangelt hat: Konstanz. „Casey kann auf so ziemlich allem unglaublich schnell sein, das haben wir während seiner Karriere immer wieder gesehen. Sein Problem ist es, Woche für Woche schnell zu sein, ohne einen Fehler zu begehen“, sagte Burgess gegenüber ‚MCN‘. „Er hat mehr Rennen als Valentino gewonnen, aber er hat Fehler gemacht – und die waren teuer. Er braucht Konstanz.“

Text von Lennart Schmid

Motorsport-Total.com
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