Andrea Iannone - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Andrea Iannone fand sich zu Beginn des Rennens sehr weit hinten wieder

Das Ducati-Werksteam erlebte in Jerez das bisher schwierigste Rennen der Saison 2016.

Andrea Iannone wurde nach einem völlig verkorksten Wochenende nur Siebter, Teamkollege Andrea Dovizioso sah die Zielflagge erneut gar nicht erst – und das wieder einmal unverschuldet.

Nachdem „Dovi“ in den letzten beiden Rennen von Iannone beziehungsweise Dani Pedrosa abgeräumt wurde, wurde der Italiener beim Europaauftakt von einem technischen Problem eingebremst.

„Leider hatten wir heute ein Problem mit der Wasserpumpe. Das Wasser lief auf den Hinterreifen aus und ich ich wäre dreimal fast gestürzt“, berichtet Dovizioso nach dem Rennen und erklärt: „Da musste ich aufgeben. Es ist sehr schade, denn in den letzten drei Rennen konnten wir keine Punkte mitnehmen (in Argentinien holte Dovizioso trotz Crash noch drei Punkte; Anm. d. Red.). Für die Meisterschaft ist das sehr, sehr schlecht.“

Trotzdem möchte „Dovi“ auch nach den schwierigen Wochen Ruhe bewahren. „Mein Gefühl für das Bike ist gut. Ich gehe mit dem gleichen Selbstvertrauen wie hier nach Le Mans“, erklärt er und erinnert: „Wenn wir unsere Performance an diesem Wochenende mit den anderen Ducatis vergleichen, dann war es ziemlich gut.“ Tatsächlich war Dovizioso am gesamten Wochenende deutlich schneller als sein Teamkollege.


Für Iannone ist Platz sieben daher sogar fast noch ein kleiner Erfolg. „Wir hatten am ganzen Wochenende viele Probleme“, berichtet er und erklärt: „Es war sehr schwierig.“ Gleich mehrfach änderten der Italiener und seine Crew im Laufe der drei Tage in Jerez das Setup der Desmosedici GP. Auch im Rennen experimentierte man weiter. „Ich habe mich zusammen mit meinen Ingenieuren dazu entschieden, den Vorderreifen zu wechseln“, so Iannone.

„Ich verwendete den harten, obwohl ich den am Wochenende vorher nie ausprobiert hatte“, erklärt er und ergänzt: „In den ersten fünf Runden war es schwierig.“ Der Pneu bot Iannone weniger Grip, weshalb er zunächst weit zurückfiel. „Schritt für Schritt pushte ich etwas mehr und wurde stärker“, so Iannone, der mit Rang sieben letztendlich Schadensbegrenzung betrieb. Wirklich zufrieden ist bei Ducati nach dem Jerez-Wochenende aber niemand.

Text von Ruben Zimmermann & David Emmett

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