Randy de Puniet - © Crescent Suzuki

© Crescent Suzuki – Randy de Puniet drehte seine ersten Runden auf der Superbike-Suzuki

In dieser Woche finden in Jerez private Testfahrten einiger Superbike-Teams statt. Am Montag waren alle Augen auf die Honda-Box gerichtet, denn Weltmeister Sylvain Guintoli drehte seine ersten Runden mit der CBR1000RR und der Startnummer 1.

Allerdings konnte heute nicht viel gefahren werden, denn die Strecke war nach einem nächtlichen Regenschauer nass. Es dauerte lange, bis der Fahrbetrieb auf trockener Fahrbahn begann. Allerdings wurde das Wetter am Nachmittag wieder schlechter.

Die Strecke war deshalb zu keinem Zeitpunkt richtig trocken und der Test war für viele Fahrer und Teams ein Shakedown. Vor allem für die Neuzugänge geht es auch darum, die ideale Sitzposition auf den neuen Motorrädern zu finden. Das Ten-Kate-Honda-Team tritt im kommenden Jahr mit einer komplett neuen Fahrerpaarung an, denn neben Guintoli wird Supersport-Weltmeister Michael van der Mark seine erste Saison in der Superbike-WM in Angriff nehmen.

Bei Crescent-Suzuki gab Randy de Puniet sein Debüt auf der GSX-R1000. Der Franzose drehte insgesamt 32 Runden und verschaffte sich einen ersten Eindruck des Motorrades. „Wir hatten heute nicht viel Glück mit dem Wetter, denn es war nie komplett trocken“, sagt de Puniet über den Montag. „Mein Gefühl war aber recht gut. Ich probierte das Bike auch im Nassen aus und das Gefühl war sehr, sehr gut.“

„Wir haben auch schon das Motormapping und die Dämpfer verändert. Ich muss jetzt noch meinen Fahrstil anpassen.“ Mit dem ersten Tag seines neuen Karriere-Abschnitts ist de Puniet demnach zufrieden. „Es war ein guter Start. Auch im Team ist die Stimmung gut. Alle arbeiten sehr professionell.“ Teamkollege Alex Lowes fuhr am ersten Tag 18 Runden.

Das Kawasaki-Werksteam setzte nach dem Aragon-Test in der vergangenen Woche die Arbeit fort. Vizeweltmeister Tom Sykes und Jonathan Rea verfeinerten die Abstimmung der Ninja ZX-10R. Schließlich stellte Kawasaki-Neuling Rea mit 1:44.643 Minuten auch die schnellste Zeit des Tages auf. Ex-Moto2-Pilot Nico Terol testete zum ersten Mal mit der 2015er Version der Ducati 1199 Panigale R. Der Spanier hat einen Platz im Althea-Rennstall gefunden. Terol fuhr allerdings ohne Transponder für die Zeitmessung.

Die Testzeiten aus Jerez (Montag):
01 Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:44.643 Minuten
02 Alex Lowes (Suzuki) – 1:45.340
03 Michael van der Mark (Honda) – 1:45.472
04 Tom Sykes (Kawasaki) – 1:45.836
05 Raffaele de Rosa (Ducati) – 1:46.092
06 Kenan Sofuoglu (WSS-Kawasaki) – 1:46.202
07 Randy de Puniet (Suzuki) – 1:46.317
08 Sylvain Guintoli (Honda) – 1:47.650
09 Luca Savadori (Ducati) – 1:48.365

Text von Gerald Dirnbeck

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