Andrea Dovizioso - © Ducati

Andrea Dovizioso – © Ducati

Der Circuito de Jerez im Süden Spaniens öffnete auch am Mittwoch seine Tore für Testfahrten diverser Zweiradpiloten. Waren es am Montag und Dienstag überwiegend Piloten aus der Superbike-Weltmeisterschaft, die mit ihren Bikes auf die Strecke gingen, so haben inzwischen die wenigen vor Ort befindlichen MotoGP-Piloten das Kommando übernommen.

Die Tagesbestzeit am Mittwoch ließ sich Andrea Dovizioso gutschreiben. Der Ducati-Werkspilot fuhr mit der Desmosedici GP14.2 kurz vor Endes des Testtages eine von Hand gestoppte Zeit von 1:38.9 Minuten. Andrea Iannone, der in der kommenden Saison neben „Dovi“ im Werksteam fahren wird, war eine Zehntelsekunde langsamer. Wie alle anderen Ducati-Fahrer war auch Iannone ohne Transponder unterwegs.

Die Top 3 wurden von Stefan Bradl auf der Forward-Yamaha komplettiert. Dem Deutschen fehlten auf seiner persönlichen schnellsten Runde (1:39.593 Minuten) rund sieben Zehntelsekunden auf die Bestzeit von Dovizioso. Genau wie die Ducati-Piloten war auch Bradl am Mittwoch erstmals auf der Strecke.

Schnellster Vertreter in Reihen der Superbike-Piloten, die bereits seit Montag in Jerez vor Ort sind, war Jonathan Rea. Mit einer persönlichen Bestzeit von 1:40.738 Minuten blieb der Kawasaki-Neuzugang die Winzigkeit von acht Tausendstelsekunden über der Dienstagsbestzeit von Alex Lowes (Suzuki). In der bunt gemischten Zeitenliste vom Mittwoch reichte es für Rea aber nur zu Rang sieben hinter drei weiteren MotoGP-Piloten: Ducati-Testfahrer Michele Pirro, Aprilia-Werksfahrer Alvaro Bautista und Hector Barbera auf der Ducati des Avintia-Teams.

Den ehemaligen Superbike-Piloten Loris Baz, der inzwischen ins MotoGP-Lager gewechselt ist und in der kommenden Saison bei Forward Teamkollege von Bradl ist, hielt Rea aber ebenso auf Distanz wie Marco Melandri auf der zweiten MotoGP-Aprilia. Reas erster Verfolger aus dem Superbike-Lager war Randy de Puniet. Der Franzose tritt bei Crescent-Suzuki die Nachfolge von Eugene Laverty an und war lediglich 0,025 Sekunden schneller als Teamkollege Lowes.

Die Testzeiten aus Jerez (Mittwoch):
01. Andrea Dovizioso (MotoGP-Ducati) – 1:38.9 Minuten *
02. Andrea Iannone (MotoGP-Ducati) – 1:39.0 *
03. Stefan Bradl (MotoGP-Forward-Yamaha) – 1:39.593
04. Michele Pirro (MotoGP-Ducati) – 1:40.5 *
05. Alvaro Bautista (MotoGP-Aprilia) – 1:40.598
06. Hector Barbera (MotoGP-Ducati) – 1:40.629
07. Jonathan Rea (Kawasaki) – 1:40.738
08. Loris Baz (MotoGP-Forward-Yamaha) – 1:41.206
09. Randy de Puniet (Suzuki) – 1:41.296
10. Alex Lowes (Suzuki) – 1:41.321
11. Tom Sykes (Kawasaki) – 1:41.335
12. Davide Giugliano (Ducati) – 1:41.4 *
13. Michael van der Mark (Honda) – 1:41.437
14. Chaz Davies (Ducati) – 1:41.5 *
15. Sylvain Guintoli (Honda) – 1:41.813
16. Marco Melandri (MotoGP-Aprilia) – 1:42.006
17. Luis Salom (Moto2-Kalex) – 1:42.923
18. Anthony West (Moto2-Speed-Up) – 1:43.665
19. Alex Rins (Moto2-Kalex) – 1:43.757
20. Jules Cluzel (WSS-MV-Agusta) – 1:43.958
21. Julian Simon (Moto2-Kalex) – 1:44.133
22. Edgar Pons (Moto2-Kalex) – 1:44.313
23. Leon Camier (MV Agusta) – 1:44.905
24. Lorenzo Zanetti (WSS-MV-Agusta) – 1:44.905

Text von Mario Fritzsche

Motorsport-Total.com
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