© John Hopkins via Twitter

Suzuki-Pilot John Hopkins hat sich nach sechs Operationen von seinem Ringfinger in der rechten Hand getrennt. Der Amerikaner hat die Amputation gut verarbeitet, auch wenn er nach wie vor bedauert, dass es soweit kommen musste: „Ich habe meinen Arzt besucht, um den aktuellen Stand zu erfahren. Die Nachricht war nicht besonders gut.“

John Hopkins musste sich nach zahlreichen Eingriffen an seiner rechten Hand dazu entscheiden, die oberen beiden Glieder des Ringfingers amputieren zu lassen. Immer wieder bereitete ihm der Finger Probleme. „Nach sechs Operationen und tausenden Dollars, die verschiedene Rehas verschlungen haben, ist es eine Schande, dass es soweit kommen musste“, twittert der Suzuki-Pilot.

„Positiv ist, dass es sich besser anfühlt als es monatelang der Fall war. Ich bin bereit, um in Phillip Island zu fahren und habe keine Motivation eingebüßt“, fügt der Vizemeister der Britischen Superbike-Meisterschaft 2011 hinzu. Bereits im Februar beginnt die Superbike-WM-Saison 2012.

„Es ist nie schön zu erfahren, wenn man einen Teil seines Körpers verliert. Doch das war die beste Lösung, weil wir sonst die Situation hinausgezögert hätten. Am Ende wäre das Ergebnis nicht zwingend besser gewesen“, erklärt der Crescent-Pilot. „Abgesehen von den aktuellen Schmerzen der Wunde, wird das Gefühl immer besser. Ich muss nun etwa zehn Tage lang mit der Reha aussetzen. Doch dann kann ich wieder loslegen.“

„Das hat etwas von einem Rückschlag. Es ist aber nicht zu schlimm, weil ich bereits gut trainiert hatte und mein Level recht hoch ist“, bemerkt er. „Ich werde bald wieder voll trainieren können und in drei Wochen auf dem Motorrad sitzen. Ich bin mir sicher, dass ich beim ersten Test in Australien fit bin.“

Bereits Ende Februar beginnt die Saison in der Superbike-WM. „Unsere GSX-R1000 hat ein sehr gutes Basis-Setup und ich bin zuversichtlich, dass wir zu Beginn nicht in Schwierigkeiten kommen. Das Niveau des Wettbewerbs ist sicher hoch, aber ich denke, dass wir von Beginn an konkurrenzfähig sind“, so „Hopper“.

Text von Sebastian Fränzschky

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