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© FGlaenzel – Neuer Trainingsplan: Jonas Folger will in der Moto2-Saison 2015 wieder angreifen

Moto2-Pilot Jonas Folger hat im Winter in seinem Leben einiges verändert, um in der Saison 2015 erfolgreich zu sein.

Unter anderem hat der Deutsche seinen Wohnsitz in Spanien verlegt und sich auch einen neuen Traner an seine Seite geholt. „Ich freue mich, dass es nun mit den Saisonvorbereitungen auf der Rennstrecke ernst wird“, freut sich der 21-Jährige, der beim jüngsten Test in Valencia der schnellste Deutsche war.

„Kurz nach den Weihnachtsfeiertagen bin ich wieder nach Spanien gereist und seitdem habe ich hart trainiert“, berichtet Folger und ergänzt: „Die Umstellung des Trainingsablaufes und die Übersiedlung nach Manresa ins hügelige Hinterland Kataloniens war mit Sicherheit die richtige Entscheidung. Darüber hinaus hat mein neuer Coach den Plan mit Ausdauerübungen für den Vormittag und mit Motocross- oder Supermoto-Session nach freier Wahl nach dem Mittagessen sehr abwechslungsreich gestaltet.“

„Prinzipiell bekomme ich aber jede Woche einen neuen Plan. Zum Fitness-Training, bei dem mein Trainer immer mitmacht, was natürlich ein zusätzlicher Ansporn ist, gehört auch viel Radfahren. Eine Tour nach Andorra Ende Januar werde ich nie vergessen. In fünf Stunden haben wir 145 km zurückgelegt und dabei einen Anstieg auf ca. 2000 Meter Meereshöhe gemeistert. Dies geschafft zu haben, war ein unbeschreiblich tolles Gefühl.“

„So eine Tour verlangt neben Ausdauer auch viel Konzentrationsvermögen, denn ein Fehltritt am Berg wirft einen unweigerlich aus dem Konzept. Und die Abfahrt muss man sich schon wegen der Temperaturen zu dieser Jahreszeit gut einteilen. Jedenfalls war nach diesen Strapazen am darauffolgenden Tag ein Motocross-Training eine willkommene Auflockerung. Übrigens bin ich in diesem Winter sehr oft mit dem MX-Bike unterwegs gewesen und ich habe dabei meinen Level auf den MX-Pisten ordentlich gesteigert. Motocross zähle ich inzwischen zu meinen favorisierten Freizeitbeschäftigungen.“

Auch Kumpel Marcel Schrötter, der gemeinsam mit Folger umgezogen ist, fühlt sich „für den Start in die neue Saison schon sehr fit und optimal vorbereitet“: „Bis zum WM-Auftakt Ende März wird meine Verfassung noch besser sein. Der Trainerwechsel macht sich sehr positiv bemerkbar. Der gesamte Ablauf ist professioneller gestaltet worden, sowie das Training selbst jetzt umso verschärfter absolviert wird.“

„Dass mein neuer Coach bei allen Fitness-Sessions dabei ist, wirkt sich natürlich umso mehr auf die Disziplin und auf den Ehrgeiz aus. In erster Linie ist man deswegen schon zu allen Trainings pünktlich am vereinbarten Ort. Der neue Plan lässt aber auch viel Freiraum für Fahrtrainings mit der Motocross- und Supermoto-Maschine. Seit neuestem kann ich auch mit einer Honda CBR600 auf Rennstrecken trainieren. Ich denke, das gehört inzwischen zu den Standardvorbereitungen, um in der Moto2 erfolgreich zu sein.“

Text von Ruben Zimmermann

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