Jonathan Rea © Honda

© Honda – Pata-Honda-Pilot Jonathan Rea wird vermutlich einige Rennen verpassen

Honda-Pilot Jonathan Rea konnte beim ersten Rennen am Nürburgring gut mit der Spitze mithalten und war in Reichweite zu einem Podestplatz. Doch kurz vor Schluss schoss der Brite in der schnellen Linkskurve nach der Senke raketenartig in die Begrenzung. Rea wurde Opfer des Öls, das Federico Sandi (Kawasaki) durch seinen Motorschaden verlor. Auch Leon Camier (Suzuki) stürzte kurz nach Rea.

„Mir ging es schon einmal besser“, bemerkt der Pata-Honda-Pilot, der noch in der Nach operiert wurde. „Ich hoffe, dass ich so schnell wie möglich wieder nach Hause kann, um mich zu regenerieren. Rea kritisierte die Arbeit der Streckenposten energisch: „Es war unglaublich, wie mit den Flaggen umgegangen wurde. Ich sah in Kurve sechs Ölflaggen, aber nicht in Kurve sieben oder danach.“

„Ich bin in Kurve acht, der schnellen Linkskurve, gestürzt und war leider bei vollem Bewusstsein und kann mich an alles erinnern“, fügt der Honda-Pilot hinzu. „Vorher lief es ziemlich gut. Auch wenn ich nicht schnell genug war, um die Jungs an der Spitze zu überholen, war klar, dass ich ein sehr gutes Paket habe und auch Ende des Rennens viel Grip hatte. Zumindest bis das Öl kam.“

Reas Verletzung könnte sich auch auf die Vertragsverhandlungen für die kommende Saison auswirken. Der langjährige Superbiker liebäugelte zuletzt mit einem Aufstieg in die MotoGP. Wie lange Rea pausieren muss, ist noch unklar. „Es scheint, als ob er ein paar Rennen verpassen wird“, befürchtet Pieter Breddels, der Technische Direktor des Teams. „Das ist sehr schade. Es tut mir für ihn und seine Crew sehr leid.“

Der Unfall:

Video von Gaskrank

Text von Sebastian Fränzschky

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