Jonathan Rea © Honda

© Honda – Honda-Pilot Jonathan Rea hat mit der MotoGP noch eine Rechnung offen

(Motorsport-Total.com) – Durch Casey Stoners Highsider in Indianapolis war Honda gezwungen, einen Ersatz für den Weltmeister des Vorjahres zu finden. Die Wahl fiel auf Superbiker Jonathan Rea, der beim Brünn-Test erstmals auf der RC213V saß.

In den folgenden beiden Rennen schaffte es der Brite zwei Mal in die Top 10 und leistete solide Arbeit. Zu dieser Zeit war Rea im Gespräch, Alvaro Bautista 2013 bei Gresini abzulösen. Aus dem Deal wurde aber schlussendlich nichts. In der kommenden Saison wird der 25-Jährige weiterhin für Ten-Kate-Honda in der Superbike-WM fahren.

„Ich habe gute Arbeit geleistet und mich erhobenen Hauptes verabschiedet“, bilanziert Rea gegenüber ‚BBC Sport‘. Sein absoluter Höhepunkt war das zweite Rennen in Aragon. „Ich bin zwei Mal in die Top 10 gefahren. Doch mein persönliches Highlight war, Valentino Rossi in Aragon geschlagen zu haben.“ Rossi musste in der Startphase nach der langen Gegengeraden nach dem Anbremsen auf der langen Streckenvariante weiterfahren, da er im Zweikampf von der Linie gedrängt wurde. Im Laufe des Rennens konnte der Ducati-Pilot die zweite Werks-Honda nicht mehr einholen.

„Ich bin durch diese Erfahrung ein noch besserer Fahrer geworden. Ich hoffe, dass ich 2013 noch größer uns stärker sein werde“, bemerkt Rea, der sich in der MotoGP keiner einfachen Aufgabe stellte. „Beide Meisterschaften sind Weltklasse. Die MotoGP war für mich aber ziemlich schwierig. Es hat etwas Zeit gekostet, bis ich mich an die Reifen gewöhnt habe.“

Was nach der Saison 2013 passiert, ist noch ungewiss. Dass der Gresini-Deal nicht zustande kam, bedauert der 25-Jährige, der auf der Isle of Man lebt: „Ein großer Nachteil dieses Fahrerlagers ist die Politik. Mein Gesicht hat momentan nicht reingepasst. Ich bin froh, mit Honda in der Superbike-WM zu bleiben. Mein Ziel ist es jedoch, irgendwann ganz in die MotoGP zu gehen und dort zu zeigen, was ich kann“, schildert er. „Es gab eine Option, dorthin zu gehen. Doch am Ende kam der Deal nicht zustande.“

Text von Sebastian Fränzschky

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