Jorge Lorenzo - © Yamaha

© Yamaha – Bleibt Jorge Lorenzo dem Yamaha-Werksteam auch 2017 treu?

Nach der anstehenden MotoGP-Saison laufen die Verträge der meisten Spitzenfahrer aus. Die Plätze in den Werksteams von Honda, Yamaha und Ducati werden frei.

Offen ist, ob Valentino Rossi seine MotoGP-Karriere fortsetzen wird. Mitte Februar feiert der neunmalige Weltmeister seinen 37. Geburtstag.

Und auch hinter Jorge Lorenzos Zukunft steht ein Fragezeichen. In den vergangenen Jahren wurde der Spanier immer wieder mit Ducati in Verbindung gebracht. Und auch Honda ist für den dreimaligen MotoGP-Champion eine Option. Seit vielen Jahren pflegt Lorenzo ein gutes Verhältnis mit HRC-Vize Shuhei Nakamoto.

Öffentlich stellte sich Lorenzo immer wieder hinter Yamaha und betonte, dass er seine MotoGP-Karriere bei den Japanern beenden möchte. Seit der Saison 2008 kämpft der Ausnahmekönner für Yamaha um Siege und Titel. 2010, 2012 und 2015 gewann Lorenzo mit der M1 die Fahrerwertung. Bleibt er dem Team auch nach der Saison 2016 treu?

In den beiden vergangenen Jahren habe ich gelernt, dass ich ein bisschen besser fahren kann, wenn meine Zukunft sicher ist. Es ist nichts, was mir ständig durch den Kopf geht, doch manchmal hat es doch Auswirkungen auf meine Leistungen“, ist sich der amtierende MotoGP-Champion bewusst.

Wenige Tage vor dem ersten Vorsaisontest in Sepang möchte sich Lorenzo aber nicht aus der Ruhe bringen lassen: „Ich bin momentan nicht in Eile. Ich kann noch etwas abwarten. Ich kann mich ein paar Rennen gedulden und Mitte der Saison eine Entscheidung treffen. Ich bin selbstsicher und weiß, was ich kann“, betont er.

Durch die neuen Reifen und die Einheitselektronik von Magneti Marelli muss sich der Spanier aber voll und ganz auf die sportlichen Aspekte konzentrieren und darf sich nicht in einen langwierigen Vertragspoker reinziehen lassen. „Wenn man vor dem ersten Rennen weiß, wie es in der Zukunft weitergeht, dann kann man etwas ruhiger an die Sache herangehen. Das ist nicht nur bei mir so, sondern trifft auch auf alle anderen Fahrer zu“, bemerkt der Titelverteidiger.

Text von Sebastian Fränzschky

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