Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Jorge Lorenzo ist am Donnerstag vor dem Saisonfinale nicht in bester Laune

Eigentlich kann sich Jorge Lorenzo als Sieger des gestrigen Tages fühlen. Nachdem der Internationale Sportgerichtshof (CAS) die Strafe gegen Valentino Rossi bestätigte, startet der Spanier nun als großer Titelfavorit ins letzte Saisonrennen in Valencia.

Trotzdem wirkt Lorenzo angespannt, als er sich am Nachmittag den Journalisten stellt. „Ich möchte nicht über etwas anderes als über das sprechen, was auf der Strecke passieren wird“, stellt er gleich zu Beginn der Medienrunde klar.

Damit kommt Lorenzo auch dem Wunsch von Dorna-Boss Carmelo Ezpeleta nach, der die Piloten darum gebeten hat, nicht mehr über die Vorfälle aus Malaysia zu sprechen. Doch auch Lorenzo selbst dürfte sowieso kein großes Interesse daran haben, diese Schublade noch einmal aufzumachen. Sein Antrag, bei der Verhandlung vor dem CAS ebenfalls gehört zu werden, kam vor allem bei den Fans von Rossi gar nicht gut an.

„Ich respektiere die Entscheidung und freue mich auf morgen“, sagt Lorenzo und erklärt, dass er „aus Respekt vor der Meisterschaft“ nur über das Rennen sprechen möchte. „Ehrlich gesagt denke ich nur über das Wochenende nach“, sagt der Spanier und ergänzt: „Die Entscheidung ist egal. Wenn sie die Strafe aufgehoben hätten, dann wäre ich am Sonntag genauso gefahren.“

„Es wird meinen Fahrstil oder meine Herangehensweise nicht beeinflussen. Ich versuche immer, das Maximum aus mir und dem Bike zu holen“, erklärt Lorenzo, der an diesem Wochenende „das beste Rennen meiner Karriere“ fahren und sich damit seinen fünften WM-Titel sichern möchte. „Ich respektiere die anderen Piloten und versuche immer, so fair wie möglich zu sein“, beteuert Lorenzo.

„Wenn ich einen Fehler mache, dann entschuldige ich mich dafür. Ich denke, dass das sehr wichtig ist“, so der Spanier, der die Gelegenheit nutzt, um sich für sein Verhalten auf dem Podium in Sepang zu entschuldigen. Dort machte er eine abwertende Geste in Richtung Rossi und verließ das Podest anschließend auch noch vorzeitig. „Ich möchte nur sagen, dass meine Geste auf dem Podium ein Fehler war“, so Lorenzo.

„Das tut mir leid. Ich möchte mich vor allem bei den Fans entschuldigen, die das im TV gesehen haben. Das war kein gutes sportliches Vorbild für die jungen Leute, die die MotoGP auf der ganzen Welt verfolgen“, so der Spanier. Ansonsten sind dem WM-Zweiten an diesem Donnerstag nicht viele Aussagen zu entlocken. „Darüber möchte ich nicht sprechen“, ist gefühlt die häufigste Antwort des Tages.

Text von Ruben Zimmermann

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