© Yamaha - Schadensbegrenzung: Jorge Lorenzo sicherte 16 wertvolle WM-Punkte

Bereits bei der Premiere 2010 war Aragon kein Yamaha-Land. Damals verpasste der spätere Weltmeister Jorge Lorenzo sogar das Podium. Entsprechend nüchtern ging man das Wochenende an. „Platz drei war heute das Maximum, was wir erreichen konnten. Das haben wir geschafft“, bilanziert der WM-Zweite rational.

„Nach dem herrlichen Rennen in Misano hatten wir hier ein katastrophales Wochenende. Der Kurs hier ist für die Yamaha wohl der schwierigste im ganzen Kalender. Wir hatten das ganze Wochenende zu kämpfen, um schnell genug zu sein“, schildert Lorenzo, der für die finalen vier Rennen 44 Punkte Rückstand auf Casey Stoner aufholen muss.

Im Training unterlag der Spanier sogar seinem Teamkollegen. Ben Spies stellte seine Werks-Yamaha in die erste Startreihe. Von Startplatz vier aus peilte Lorenzo das Podium an. Stoner und Dani Pedrosa waren mit ihren Hondas unerreichbar. „Wir hatten von Beginn an zu kämpfen. Da wir Positionen verloren hatten, mussten wir uns Stück für Stück nach vorne kämpfen“, erklärt Lorenzo. Teammanager Wilco Zeelenberg war zumindest über die Steigerung von Samstag zu Sonntag erfreut: „Jorge konnte im Rennen eine halbe Sekunde pro Runde schneller fahren.“

„Ich hatte kein Vertrauen fürs Hinterrad. Dadurch war es unmöglich, Dani einzuholen. Das ist schade, aber ich konnte aufs Podium fahren, was mir im Vorjahr nicht gelang“, analysiert Lorenzo. „Wir kämpfen immer noch um die Meisterschaft. Das ist das Wichtigste. Nun geht es nach Japan. Die Hoffnung ist immer noch da.“

Text von Sebastian Fränzschky

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