Jorge Lorenzo, Marc Marquez - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – ie MotoGP hat Indien auf dem Radar, ein Rennen ist noch nicht bestätigt

Der Buddh International Circuit in Indien wurde im Oktober 2011 eröffnet. Bis 2013 gastierte die Formel 1 dreimal auf diesem modernen Kurs, dessen Baukosten rund 400 Millionen US-Dollar betragen hat.

Im internationalen Motorsport konnte sich Indien allerdings nicht behaupten. Eine Formel-1-Rückkehr steht derzeit nicht im Raum.

Über ein mögliches MotoGP-Rennen gab es mehrfach Gerüchte, doch einen Vertrag gibt es bis heute nicht. Für die Motorradhersteller ist Indien ein extrem wichtiger Markt für Produktion und Verkauf. In dieser Woche ist Jorge Lorenzo in Indien zu Gast. Der dreifache MotoGP-Weltmeister besuchte die Rennstrecke und drehte mit der neuen Yamaha R3 einige Runden.

„Es ist mein zweiter Besuch hier in Indien und auf diesem Kurs. Die Strecke ist unglaublich, sehr modern“, zeigt sich der Spanier von der Anlage beeindruckt. Gemeinsam mit Lorenzo waren auch einige Fans auf der Strecke, die bei einem nationalen Gewinnspiel teilgenommen haben. Außerdem wird der Weltmeister die Vincente Ferrer Foundation besuchen, die sich für die Bekämpfung der Armut in Indien einsetzt.

Für die Zukunft würde sich Lorenzo ein MotoGP-Rennen in dem bevölkerungsreichen Land wünschen: „Das würde für die MotoGP sehr wichtig sein. Es gibt hier viel Leidenschaft für Motorräder, denn es gibt in den Städten mehr Bikes als Autos. Die Menschen hier lieben Motorräder, aber ihnen fehlt ein Grand Prix, wo sie die besten Fahrer der Welt in Aktion sehen können.“

Text von Gerald Dirnbeck

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