Andrea Iannone, Jorge Lorenzo - © GP-Fever.de

© GP-Fever.de – Beim Beschleunigen aus den Kurven waren die Ducatis überlegen

Ducati gab beim Rennwochenende in Österreich den Ton an und feierte den ersten MotoGP-Sieg seit 2010. Jorge Lorenzo war im Rennen der erste Verfolger der beiden Werks-Ducatis und sicherte sich Platz drei. Die Performance der Ducati Desmosedici dürfte Lorenzo freuen, denn in etwa drei Monaten tauscht der Spanier seine Yamaha M1 gegen eine Werks-Ducati ein.

„Die Ducatis waren in nahezu allen Bereichen am besten“, fasst Lorenzo nach dem zehnten Rennwochenende der Saison zusammen. Doch was machte Ducati so stark? „Sie hatten eine sehr gute Bremsstabilität. In den langsamen Kurven waren sie schnell. Und auch in den schnellen Kurven waren sie nicht schlecht. Aber am auffälligsten ist, dass sie sehr viel Leistung und Haftung haben. Dadurch sind sie schneller.“

Doch die Dominanz der Testfahrten konnte im Rennen nicht bestätigt werden. Zu Beginn übten die Werks-Yamahas Druck aus. Erst gegen Rennende setzten sich Andrea Iannone und Andrea Dovizioso von den Verfolgern ab. „Bei bestimmten Bedingungen lagen wir nicht allzu weit zurück. Wir konnten an einigen Stellen Zeit gutmachen“, bestätigt Lorenzo.

„Sie waren dann nicht so dominant wie am Freitag oder beim Test. Valentino und ich sind großartige Fahrer. In den Rennen geben wir immer das Maximum. Iannone und Dovizioso sind ebenfalls gute Fahrer. Schritt für Schritt kamen wir näher heran. Im Rennen lagen wir schlussendlich nur noch zwei Sekunden zurück“, erklärt der Weltmeister und bemerkt: „Die Ducati war auf dieser Strecke aber mit Sicherheit das beste Motorrad.“

Text von Sebastian Fränzschky

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